Ermittlungsgruppe "Straßencops" erfolgreich: Falsche Polizisten in U-Haft

Die Autobahnpolizei hat einen bedeutenden Ermittlungserfolg erzielt. Mehrere Personen wurden wegen Betrugs auf Autobahnen festgenommen.

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Symbolbild. | Foto: Rudolf Karliczek

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Region. Wie die Polizei in einer Pressemeldung berichtet, verzeichnet die Ermittlungsgruppe "Straßencops" erste Erfolge.



Seit November 2025 hat die Autobahnpolizei eine Serie von Betrugsfällen registriert, bei denen sich die Täter als zivile Polizisten ausgaben. Sie führten fingierte Verkehrskontrollen auf Autobahnparkplätzen und Raststätten durch. Dabei fragten sie nach Bargeld und Betäubungsmitteln. Sobald ihnen Bargeld übergeben wurde, flüchteten sie mit der Beute. Der entstandene Schaden beläuft sich auf über 50.000 Euro.

Die Ermittlungen ergaben, dass die Tätergruppe überregional agierte. Das Verfahren, das bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig geführt wird, umfasst Taten aus mehreren Bundesländern. Den Verdächtigen wird bandenmäßiger Betrug, Amtsanmaßung und die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Am 5. Mai konnten zwei Männer und eine Frau vorläufig festgenommen werden. Gegen die beiden Männer wurde Haftbefehl erlassen, und sie befinden sich in Untersuchungshaft. Bei Durchsuchungen wurden Bargeld, Waffen, Betäubungsmittel und Utensilien zum Vortäuschen einer Polizeitätigkeit gefunden.

Ermittlungserfolg gegen kriminelle Strukturen


Franz Mahncke, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, äußerte sich zu dem Ermittlungserfolg: "Durch die engagierte Arbeit in der Ermittlungsgruppe konnten langfristig bestehende kriminelle Strukturen aufgedeckt werden, die in hohem Maße sozialschädlich wirkten und bei den Geschädigten das Vertrauen in die Polizei gefährdeten." Die Ermittlungen dauern an, doch die Polizei zeigt sich erfreut darüber, dass die Tatserie beendet werden konnte.

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