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Frontal-Crash auf der B 6: Vier Personen schwer verletzt



Salzgitter | Wolfenbüttel

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Frontal-Crash auf der B 6: Vier Personen schwer verletzt

von Alexander Dontscheff


Von den Autos blieb nur ein Klumpen Blech übrig. Fotos und Video: aktuell24/BM Foto: aktuell24/BM

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Baddeckenstedt. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Dienstagabend, kurz nach 22 Uhr, auf der B 6 zwischen Wartjenstedt und Rhene. Zwei PKW stießen frontal zusammen, vier Personen wurden schwer verletzt, eine davon schwerst.



In einer Linkskurve, in der 50 km/h erlaubt sind,kam die Fahrerin eines Autos, in dem insgesamt drei Frauen saßen, rechts von der Fahrbahn ab. Der Wagen geriet in den Seitenraum. Die Fahrerin verriss das Lenkrad und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug, besetzt mit einer männlichen Person, zusammen.

Die Ersthelfer kümmerten sich vorbildlich um die Verunfallten. Die Beifahrerin im unfallverursachenden PKW wurde schwerst eingeklemmt. Zudem begann das Fahrzeug zu brennen.LKW-Fahrer hielten den Brand mit Feuerlöschern unter Kontrolle, bis die Feuerwehr eintraf. Nachdem der Motorraum abgelöscht war, wurde die Frau mit schwerem Gerät aus dem Auto befreit. Der Wagen musste mit Seilwinden auseinander gezogen werden. Die Front wurde an einem Baum befestigt, das Heck wurdemit einem im Stau stehenden LKW verbunden, der das Auto leicht auseinander zog. Nach rund anderthalb Stunden war die Frau befreit und konnte ins Klinikum gebracht werden.



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Mit Hilfe eines LKW wurde der Wagen auseinander gezogen, damit die Frau befreit werden konnte. Foto: aktuell24



Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Wolfenbüttel und der Stadt Salzgitter vor Ort. Die allesamt schwer verletzten Insassen wurden in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Auch zwei Ersthelfer, die das Feuer zuerst bekämpften, wurden zur Vorsicht ins Krankenhaus gebracht und auf Rauchgasvergiftung untersucht. Da die Verunfallten aus den umliegenden Orten kommen, kamen auch viele Angehörige an die Unfallstelle, die ebenfalls betreut werden mussten.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und einen Sachverständigen hinzu gezogen. Während der Rettungsmaßnahmen war die B 6 mehrere Stunden voll gesperrt.

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