Dieser neue Radweg ist jetzt eröffnet

Die Lücke am Ortseingang zu schließen war überfällig: Nun rollt es sich hier für Radler deutlich besser.

Der neue Radweg zwischen Päse und der B188 ist eröffnet.
Der neue Radweg zwischen Päse und der B188 ist eröffnet. | Foto: Landkreis Gifhorn

Gifhorn. Der neue Radweg an der Kreisstraße 42 zwischen Päse und der B 188 ist fertiggestellt, meldet die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung. Damit stehe ab sofort eine deutlich verbesserte Verbindung für den Radverkehr zur Verfügung.



Im Oktober hatten die Bauarbeiten begonnen, nun sind sie abgeschlossen. Der neue Radweg ist rund 590 Meter lang und 2,50 Meter breit. Davon wurden etwa 430 Meter in Asphaltbauweise und rund 160 Meter in Betonbauweise hergestellt. Zusätzlich hat die Gemeinde Meinersen rund 50 Meter Gehweg neu hergestellt und weitere etwa 75 Meter Gehweg erneuert. Im Zuge der Arbeiten hat der Wasserverband Gifhorn außerdem die Wasserleitung erneuert. Die voraussichtlichen Gesamtaufwendungen für Landkreis und Gemeinde liegen bei rund 1 Million Euro. Der Radwegneubau wird durch das Land Niedersachsen über das Niedersächsische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG) gefördert.

Radweg ist ein Gemeinschaftsprojekt


Der Radweg ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises und der Gemeinde Meinersen. Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit: Die beiden Partner haben eine Zweckvereinbarung geschlossen, in der der Landkreis die Ausführung des Radwegebaus für die Gemeinde übernimmt.

Neuer Radweg war überfällig


Der neue Radweg sei überfällig gewesen: Er schließe eine Lücke am Orteingang und ermögliche Radfahrern eine durchgängige und sichere Verbindung, heißt es in der Pressemitteilung aus dem Kreishaus. Die Gemeinde beteiligt sich mit einem finanziellen Beitrag von insgesamt 85.000 Euro an dem Gesamtvorhaben.

Die Bauausführung war von mehreren technischen Herausforderungen geprägt. Insbesondere im Bereich der Ackerflächen wechselte die Tragfähigkeit des Untergrundes stark, weshalb eine Untergrundverbesserung erforderlich war. Im Bereich des Waldes wurde der Radweg in Betonbauweise hergestellt, um den sensiblen Wurzelraum zu schützen. An einzelnen Stellen wurde die Trasse zugunsten des Baumschutzes verengt. Aus Platzmangel wurde der Radweg zudem direkt mit Hochbord an die Straße herangeführt. Dabei wurde die Fahrbahn auf einer Länge von rund 230 Metern mit erneuert.

Der Asphaltbereich des Radweges wurde verstärkt und mit Rampen zur Straße ausgebildet, damit auch künftig die Verladung von Zuckerrüben möglich bleibt. Damit verbindet das Projekt sichere Radverkehrsführung mit den Anforderungen der Landwirtschaft vor Ort.

Die Kombination aus Radwegneubau, Gehwegerneuerung, Leitungsbau und Straßenanpassung verbessert die Infrastruktur entlang der K 42 nachhaltig. Mit dem Abschluss der Arbeiten wird die Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger sowie den landwirtschaftlichen Verkehr spürbar erhöht.

Kreisrätin und Baudezernentin Ute Spieler stellt heraus: „Mit dem neuen Radweg an der K 42 schaffen wir eine sichere und zukunftsfähige Verbindung für den Alltagsradverkehr. Gleichzeitig haben wir die besonderen örtlichen Anforderungen von Natur, Landwirtschaft und Infrastruktur sorgfältig berücksichtigt."

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