Gifhorn. Die Stadt fördert den Radverkehr als klimafreundliche Mobilitätsform und investiert weiter in die Verkehrssicherheit der Radfahrenden, wie die Stadt Gifhorn in einer Pressemitteilung bekannt gibt.
Für zwei Maßnahmen aus dem Radverkehrskonzept erhält die Stadt Fördermittel. Erst kürzlich trafen die Bewilligungsbescheide ein. Das Projekt „Rotmarkierung Blumenstraße“ wird mit rund 160.000 Euro bezuschusst und für die neue „Fahrradabstellanlage Kirchgarten“ kann die Stadt mit einer Zuwendung in Höhe von rund 36.000 Euro rechnen. Die Fördermittel kommen aus dem Klima- und Transformationsfonds, Fördergeber ist die ZUG -Zukunft-Umwelt-Gesellschaft gGmbH.
Fahrradabstellanlage Kirchgarten
Auch beim Projekt „Fahrradabstellanlage Kirchgarten“ steht die Verbesserung der Infrastruktur für Radfahrende im Fokus. Am neu gestalteten Kirchgarten sollen die alten Fahrradständer abgebaut und durch attraktive, sichere und wettergeschützte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder ersetzt werden. Rund 77.000 Euro hat die Stadt dafür insgesamt veranschlagt. Zum Jahresende 2026 sollen die Planungen im Fachausschuss vorgestellt werden.
„Zu einer guten und sicheren Infrastruktur für den Radverkehr gehören auch ansprechende Unterstellmöglichkeiten“, sagt Bürgermeister Matthias Nerlich. „Deshalb freue ich mich, dass wir mithilfe der Fördermittel einen Fahrradstellplatz bauen können, der nicht nur zweckmäßig ist, sondern das neue Kirchgarten-Areal städtebaulich ergänzt und aufwertet.“
Fahrradschutzstreifen Blumenstraße
In der Blumenstraße werden sich die Bedingungen für die Radfahrenden dank der geplanten Maßnahme erheblich verbessern. Die Fahrbahnränder und die Fahrradmarkierungen sind dringend sanierungsbedürftig. Sie sollen auf einer Breite von 1,30 Meter abgefräst und mit einer neuen Asphaltschicht versehen werden. Danach werden beidseitig rot markierte Fahrradschutzstreifen aufgebracht und die Parkplätze neu geordnet. Die Baustellenlänge beträgt circa 730 Meter, die zu sanierende Asphaltfläche circa 1.900 qm und die Rotmarkierung umfasst eine Fläche von ca. 2.000 qm. Für die Baumaßnahme sind insgesamt rund 290.000 Euro veranschlagt. Die Bauarbeiten sollen in der zweiten Jahreshälfte starten.

