Digital Bauantrag stellen: Das soll hier jetzt deutlich einfacher werden

Diese neue digitale Plattform soll reichlich Erleichterungen für Bauherren und Verwaltungsmitarbeiter mit sich bringen-

Einen Bauantrag zu stellen, das soll in Gifhorn jetzt deutlich einfacher werden.
Einen Bauantrag zu stellen, das soll in Gifhorn jetzt deutlich einfacher werden. | Foto: Stadt Gifhorn

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Gifhorn. Die Stadt Gifhorn erleichtert das digitale Bauantragsverfahren: Eine neue Plattform erlaubt laut Pressemitteilung der Stadt Einsicht in Bearbeitungsstände und das Einbinden externer Fachstellen. Ab dem 20. August laufen Bauanträge ausschließlich digital über eine vom Land Niedersachsen unterstützte zentrale Plattform EfA („Einer für Alle“), die den Prozess für alle Beteiligten nachvollziehbar darstellt. Damit setzt Gifhorn auf eine moderne Plattform, die bereits in mehreren Bundesländern genutzt wird und in Niedersachsen in rund 40 Kommunen im Einsatz ist.



Erreichbar ist der digitale Bauantrag ab dem 20. August 2026 dann im Service-Portal der Stadt Gifhorn unter https://service.stadt-gifhorn.de. Das neue digitale Verfahren bringt zahlreiche Vorteile für alle, die einen Bauantrag stellen oder weitere digitale Dienstleistungen in Anspruch nehmen möchten. Bürger, Architekturbüros sowie Bauunternehmen profitieren von einer einheitlichen und benutzerfreundlichen Lösung. Ein Plus für die Bauherren: Nach einer entsprechenden Einladung haben sie nunmehr die Möglichkeit, Einsicht in das Verfahren zu nehmen und Bearbeitungsstände nachzuverfolgen. „Bauanträge gehören zu den Top 10 der meistgenutzten Online-Verfahren bei der Stadt Gifhorn. Die Umstellung auf den komplett digitalen Vorgang ist ein konsequenter Schritt zu noch mehr Serviceorientierung“, sagt Gifhorns Stadtbaurat Oliver Bley.

Mehr Komfort und Transparenz für alle Beteiligten


Auch für die Mitarbeiter in der Verwaltung sollen sich Verbesserungen ergeben. Die neue Plattform erleichtert die Bearbeitung und sorgt für mehr Übersicht. Sie ermöglicht künftig auch eine direkte Einbindung externer Fachstellen, beispielsweise von Prüfingenieuren, in das Verfahren. So können Beteiligungsverfahren noch effizienter abgewickelt werden.

Die Plattform arbeitet nach dem bundesweit einheitlichen XBau-Standard. Der IT-Standard regelt den digitalen Austausch von Informationen in bauaufsichtlichen Verfahren. Dadurch sei eine reibungslose und vollständig digitale Kommunikation zwischen Antragstellern, Verwaltung und externen Partnern gewährleistet. Alle Daten werden sicher in zertifizierten Rechenzentren nach den gültigen Datenschutz- und Sicherheitsstandards verarbeitet.

Sichere und moderne Technik


Durch eine stetige Weiterentwicklung sollen in die EfA-Plattform bald weitere Dienstleistungen, wie zum Beispiel Anträge auf Einsicht ins Baulastenverzeichnis oder Abgeschlossenheitsbescheinigungen, integriert werden. Zudem ist geplant, Gebühren künftig direkt im Vorgangsraum mittels E-Payment begleichen zu können. Mit der Einführung des EfA-Systems folgt die Stadt Gifhorn dem bundesweiten Prinzip „Einer für Alle“. Das heißt, einmal zentral entwickelt, kann eine Lösung von vielen Kommunen gemeinsam genutzt und weiter verbessert werden. Das schafft Synergien, reduziert Komplexität und bietet allen Beteiligten eine zukunftssichere, digitale Infrastruktur.