Landkreis stellt Baudenkmale ins Internet

Neue Fotos und Daten von über tausend Gebäuden und Objekten frei abrufbar.

St. Pankratius in der Samtgemeinde Brome.
St. Pankratius in der Samtgemeinde Brome. | Foto: Hubertus Gerhardt, NLD, CC-BY-SA 4.0

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Gifhorn. Der Landkreis stellt eine komplette Liste mit allen Baudenkmalen ins Internet. Es seien auch neue Fotos erstellt und bei der Gelegenheit die alten Denkmalinformationen aktualisiert worden, teilten der Landrat und das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege am heutigen Mittwoch mit.


Nach Angaben des Kreises dauerte die Arbeit mehrere Monate. Kein Wunder, denn dabei ging es immerhin um 1.045 Bau- und Kunstdenkmale des Landkreises Gifhorn. Zu den historisch wichtigsten Objekten gehört das ab 1345 errichtete Kloster Isenhagen, das bis heute als evangelisches Frauenstift fortbesteht.

Über 100.000 Bau- und Kunstdenkmale


Erreichbar sind die aktualisierten Daten und Fotos über die landesweite Seite www.denkmalatlas.niedersachsen.de. Insgesamt sind zurzeit etwas über 100.000 Bau- und Kunstdenkmale sowie rund 25.000 archäologische Denkmale in der Datenbank des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege verzeichnet. Die veröffentlichten Grunddaten zu jedem Denkmal werden durch ausführliche Denkmalbeschreibungen und Denkmalbegründungen ergänzt. So könne nachvollzogen werden, warum ein Bauwerk unter Schutz gestellt wurde und was seine Denkmalqualität ausmache, so der Landkreis.