Gifhorn. Der Landkreis stellt eine komplette Liste mit allen Baudenkmalen ins Internet. Es seien auch neue Fotos erstellt und bei der Gelegenheit die alten Denkmalinformationen aktualisiert worden, teilten der Landrat und das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege am heutigen Mittwoch mit.
Nach Angaben des Kreises dauerte die Arbeit mehrere Monate. Kein Wunder, denn dabei ging es immerhin um 1.045 Bau- und Kunstdenkmale des Landkreises Gifhorn. Zu den historisch wichtigsten Objekten gehört das ab 1345 errichtete Kloster Isenhagen, das bis heute als evangelisches Frauenstift fortbesteht.
Über 100.000 Bau- und Kunstdenkmale
Erreichbar sind die aktualisierten Daten und Fotos über die landesweite Seite www.denkmalatlas.niedersachsen.de. Insgesamt sind zurzeit etwas über 100.000 Bau- und Kunstdenkmale sowie rund 25.000 archäologische Denkmale in der Datenbank des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege verzeichnet. Die veröffentlichten Grunddaten zu jedem Denkmal werden durch ausführliche Denkmalbeschreibungen und Denkmalbegründungen ergänzt. So könne nachvollzogen werden, warum ein Bauwerk unter Schutz gestellt wurde und was seine Denkmalqualität ausmache, so der Landkreis.

