Verdacht auf Blaualgen! Dieser Badesee ist vorerst gesperrt

Die Landkreisverwaltung zieht die Notbremse. Der Tankumsee ist vorerst gesperrt.

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Der Tankumsee ist anteilig gesperrt. (Archivbild)
Der Tankumsee ist anteilig gesperrt. (Archivbild) | Foto: Sandra Zecchino

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Gifhorn. Die Badesaison in Freigewässern neigt sich ohnehin dem Ende entgegen. Für alle, die auch im Herbst das kühle Nass eines Badesees bevorzugen, gibt es jetzt erstmal eine weitere Option weniger. Erst kürzlich hatte die Stadt Braunschweig das Baden im Heidbergsee aufgrund von coliformen Keimen untersagt, jetzt wird auch im Landkreis Gifhorn ein Badesee gesperrt.



So teilt die Landkreisverwaltung jetzt über ihren WhatsApp-Kanal mit, dass der Tankumsee anteilig gesperrt werde – und zwar ab sofort. Der Grund: Es herrscht der Verdacht auf Blaualgen. Im betroffenen Bereich sollten Gäste aufs Baden verzichten, teilt der Landkreis mit.

Blaualgen können zu Übelkeit führen


Blaualgen können sich schädlich auf die Gesundheit auswirken – ziehen zum Beispiel Haut- und Schleimhautreizungen nach sich. Außerdem können sie allergische Reaktionen hervorrufen und zu Übelkeit führen. Erst kürzlich hatte auch die Verwaltung der Region Hannover das Steinhuder Meer gesperrt und wegen der dort nachgewiesenen hohen Blaualgenkonzentration ein Badeverbot erteilt.