Nach 35 Jahren: Neue Spur im Mordfall Ulrike Herrmann?

Nach 35 Jahren gibt es möglicherweise eine neue Spur im Mordfall Ulrike Herrmann.

von


Symbolfoto
Symbolfoto | Foto: Rudolf Karliczek

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Gifhorn. Ein ungeklärter Mordfall aus dem Landkreis Gifhorn ist am Mittwochabend erneut bei „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ vorgestellt worden. Noch während der ZDF-Sendung erreichte die Polizei ein neuer Hinweis.



Kriminalhauptkommissar Frank Bauerfeld war im Studio bei Moderator Rudi Cerne zu Gast und stellte den Fall vor. Die 28-Jährige war im Oktober 1990 als Tramperin unterwegs und an der A7‑Raststätte Allertal Ost zuletzt lebend gesehen worden. Rund ein Jahr später fanden Pilzsammler ihre sterblichen Überreste in einem Wald bei Räderloh.

Neue Spur?


In so einen Mercedes soll Ulrike Herrmann an der Raststätte Allertal gestiegen sein.
In so einen Mercedes soll Ulrike Herrmann an der Raststätte Allertal gestiegen sein. Foto: Polizei Gifhorn


Nach 35 Jahren könnte sich nun eine neue Spur im Fall der getöteten Tramperin Ulrike Herrmann ergeben. Zum Ende der Sendung wurde bei der Abfrage zu den eingegangenen Hinweisen ein Hinweis besonders interessant. Ein ehemaliger Häftling soll sich gemeldet und angegeben haben, den Mann auf dem gezeigten Phantombild wiedererkannt zu haben. Er soll mit diesem Mann gemeinsam in Haft gesessen haben. Zudem habe dieser damals einen Mercedes besessen. Die Polizei Gifhorn suchte aufgrund eines früheren Hinweises nach einem schwarzen Mercedes im Zusammenhang mit dem Mord an Ulrike Herrmann.

Themen zu diesem Artikel


Kriminalität A7 Autobahn Polizei Aktenzeichen XY