Darum wechselt ein Gedenkstein jetzt den Friedhof

Die feierliche Enthüllung ist für den 7. September geplant.

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Symbolbild | Foto: Pixabay

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Goslar. Ein Gedenkstein, der ursprünglich auf dem jüdischen Friedhof in Goslar aufgestellt wurde, erhält einen neuen Standort auf dem Jakobikirchhof. Mit seiner Enthüllung erinnert die Stadt Goslar künftig mitten in der Innenstadt an die jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden.



Die feierliche öffentliche Enthüllung findet am Montag, 7. September, 17.15 Uhr auf dem Jakobikirchhof statt. Im Anschluss führt ein Stadtrundgang zu Orten jüdischen Lebens in Goslar. Dabei wird der neue Standort des Gedenksteins in seinen historischen Zusammenhang eingeordnet. Zugleich erinnert die Führung an jüdische Familien und ihre Schicksale während der Zeit des Nationalsozialismus.

Teil der Jüdischen Kulturtage


Die Veranstaltung wird von der Stadt Goslar gemeinsam mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R., dem Israel-Jacobson-Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e. V. sowie Spurensuche Harzregion e. V. durchgeführt. Sie ist Teil der Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide 2026.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Männer werden gebeten, bei der Teilnahme an der Führung auf dem jüdischen Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen.

Botschaft für Gegenwart und Zukunft


Mit der Neuaufstellung des Gedenksteins soll seine mahnende Botschaft für Gegenwart und Zukunft stärker sichtbar und lebendig gehalten werden. Die Veranstaltung bietet damit zugleich Gelegenheit, sich mit der Geschichte jüdischen Lebens in Goslar auseinanderzusetzen und die Erinnerung an die Opfer der NS-Gewaltherrschaft wachzuhalten.

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