Goslar. Deutlich kleiner als gewohnt, aber nicht minder fröhlich fiel die inzwischen achte Einbürgerungsfeier des Landkreises Goslar in der vergangenen Woche aus. Das berichtet der Landkreis in einer Pressemeldung.
Insgesamt konnte Landrat Dr. Alexander Saipa fünf Erwachsenen und einem Kind die Einbürgerungsurkunde überreichen. Sie stammen aus Russland, Rumänien, Moldau, dem Irak und den Philippinen. Auf einen musikalischen Beitrag wurde bei dieser Feierstunde verzichtet. Für Gespräche bei kalten Getränken sowie den ein oder anderen Schnappschuss mit der Smartphone-Kamera blieb jedoch wie üblich ausreichend Raum.
Bislang 168 Einbürgerungen
In diesem Jahr erfolgten im Goslarer Kreisgebiet bislang 168 Einbürgerungen, seit Inkrafttreten des neuen Staatsangehörigkeitsgesetzes sind es 1.408 Personen.
"Nicht nur Rechte"
Landrat Dr. Saipa unterstrich im Rahmen seiner Rede einmal mehr, dass mit der Einbürgerung nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten einhergehen. Mit Blick auf die vielen anwesenden Kinder betonte der Chef der Goslarer Kreisverwaltung, dass er sich angesichts des hohen Durchschnittsalters in der hiesigen Bevölkerung sehr über ein solches Bild freut. „Junge Menschen werden in unserem Landkreis dringend benötigt. Deshalb freut es mich besonders, dass heute so viele vor Ort sind.“
