Von Hexen und Politikerinnen: Infotafel für „Frauendenkmal“ eingeweiht

Die bereits 2008 aufgestellte Skulptur soll nun zum Aushängeschild für Goslar werden.

Feierliche Einweihung der Infotafel in Anwesenheit der Künstlerin Eike Geertz.
Feierliche Einweihung der Infotafel in Anwesenheit der Künstlerin Eike Geertz. | Foto: Stadt Goslar

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Goslar. Es war schon etwas los am Donnerstag, 2. Juli, im Romanischen Garten des Klosters Neuwerk. Dort traf man sich, um die Einweihung einer Infotafel an der Skulptur „Denk-mal Starke Frau“ zu feiern. Das berichtet die Stadt Goslar in einer Pressemitteilung.



Die Skulptur wurde von der Künstlerin Eike Geertz aus Sankt Andreasberg geschaffen, mit Spenden finanziert und im Jahr 2008 der Stadt Goslar als Schenkung übergeben. Nach der Umgestaltung des Klostergartens hat die Skulptur dort nun eine im Boden eingelassene Infotafel von der Stadt Goslar erhalten, die von der Künstlerin selbst enthüllt wurde.

Kräuterpflanzen im Klostergarten


Organisiert und durchgeführt wurde die Einweihung der Infotafel von der Gleichstellungsstelle der Stadt Goslar. Nach der Einweihung erklärte die Kräuterexpertin Barbara Dancs den Interessierten die Kräuterpflanzen im Klostergarten.

Ein Rückblick auf die mittlerweile 18-jährige Geschichte der Skulptur: Alles begann im Jahr 2007, als sieben Frauen des Initiativkreises „Frauendenkmal“ ihr fast gleichnamiges Projekt – Denkmal für Frauen – ins Leben riefen. Damals waren es Brigitte Harder, Resi Menzel-Meer, Astrid Maleki, Doris Möglich, Inge Sommer, Ute Wellner und Doris Otter-Rubin, die das Ziel verfolgten, starke Frauen in der öffentlichen Wahrnehmung nachhaltig sichtbar zu machen.

"Einmalig in Niedersachsen"


Die Skulptur „Denk-mal Starke Frau“ soll symbolhaft für Frauen stehen, die als Vorstreiterinnen, Feministinnen und Künstlerinnen, aber auch als Kräuterfrauen, Hexen sowie Wissenschaftlerinnen und, Politikerinnen in ihren Rollen als Mütter und Töchter in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft etwas bewegten und heute noch bewegen. Sie ist einmalig in Niedersachsen, und nach ihrer Ankunft im Romanischen Garten nun ein Aushängeschild für Goslar.