Goslar. An der B241, im Kreuzungsbereich der Werenbergstraße, ist für die kommende Woche auf der Seite des oberen Kaiserpfalzparkplatzes eine Baumpflegemaßnahme an einem Bergahorn vorgesehen. Das teilt die Stadt Goslar in einer Pressemeldung mit.
Aufgrund des deutlich erkennbaren Schadensbildes ist die Verkehrssicherheit des Baumes nicht mehr gewährleistet. Um Gefahren für Passantinnen und Passanten sowie den Straßenverkehr abzuwenden, muss der Baum daher stark – auf circa drei Meter – zurückgesetzt werden.
Deutliche Faulstellen sichtbar
Am Stamm des Bergahorns sind massive Rindenablösungen und deutliche Faulstellen sichtbar. Zudem ist die Vitalität des Baumes seit etwa fünf Jahren kontinuierlich rückläufig. Vor diesem Hintergrund ist eine Kappung des Baumes nicht zu vermeiden. Trotz des notwendigen Eingriffs wird der Baum als ökologisch wertvoller Lebensraum erhalten bleiben. Deshalb verbleibt das anfallende Schnittholz vor Ort.
Der etwa drei Meter hohe Baumtorso wird als sogenannter Habitatbaum belassen und kann damit weiterhin einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt leisten. Das Totholz, die Rindenstrukturen und entstehende Höhlen bieten unter anderem Insekten, Vögeln sowie Fledermäusen essenziellen Wohn-, Brut- und Überwinterungsraum.

