Goslar. In der aktuellen Sonderausstellung „Kaiser, Kult & Krach“ beleuchtet das Goslarer Museum die Geschichte und Gegenwart des Hard-Rock und Metal. Neben den weltweiten Meilensteinen des Genres steht vor allem die regionale Szene im Rampenlicht. Da die Ausstellung fast ausschließlich aus Leihgaben von Szenegängerinnen und -gängern der Region aufgebaut wurde, haben sich bei der Zusammenstellung einige blinde Flecken ergeben, die nun geschlossen werden sollen. Das Goslarer Museum sucht dafür insbesondere – aber nicht ausschließlich – nach Fotos und Anekdoten aus geschichtsträchtigen lokalen Treffpunkten.
Zu diesen Treffpunkten zählen die BGeX-Proberäume, das Tor III, die Junge Bühne sowie die Kaiserpfalzwiese, die damals durchaus als wöchentlicher Szenetreff angesehen werden konnte. Dabei geht es den Organisatoren der Ausstellung von der Stadt Goslar nicht nur um die großen, prägenden Events, sondern ausdrücklich auch um die kleinen, persönlichen Geschichten, die sich oft im Verborgenen abgespielt haben. Diese sollen anhand von Fotografien und Texten erzählt werden.
Hier kann man die Fotos einreichen
Aufgrund der räumlichen Begebenheiten können andere Objekte und seltene Originale nicht berücksichtigt werden. Die eingereichten Fotos und Stories werden im Herbst im Rahmen einer ergänzenden Schau im Kulturmarktplatz präsentiert. Wer Bildmaterial und persönliche Geschichten beisteuern möchte, wird gebeten, diese bis zum 30. Juli 2026 per E-Mail unter krach@goslar.de einzusenden.

