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Trockenes Wetter: Landesforsten warnen vor hoher Waldbrandgefahr



Trockenes Wetter: Landesforsten warnen vor hoher Waldbrandgefahr

Rauchen und offenes Feuer seien derzeit im Wald untersagt.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Braunschweig/Lüneburg. Das warme, trockene Wetter lässt die Waldbrandgefahr im Niedersächsischen Landeswald deutlich ansteigen. Die sehr niedrige Luftfeuchtigkeit und der leichte Wind trocknen das im Wald am Boden liegende Reisig und den Oberboden stark aus. Die Niedersächsischen Landesforsten warnen vor der hohen Waldbrandgefahr und appellieren an das Gefahrenbewusstsein der Waldbesucher. Dies teilen die Niedersächsischen Landesforsten in einer Pressemitteilung mit.



Nach den Waldbrandgefahrenstufen des Deutschen Wetterdienstes -1 gering bis 5 sehr hoch - würden die Werte in den kommenden Tagen in fast ganz Niedersachsen auf die hohe Gefahrenstufe 4 steigen. Im Bereich der zentralen und östlichen Lüneburger Heide mit ihren ausgedehnten lichten Kiefernwäldern werde sogar die höchste Gefahrenstufe 5 erwartet.

Die Landesforsten appellieren an die Waldbesucher und bitten um Mithilfe: Im Wald herrsche derzeit allgemeines Rauchverbot, es dürfe kein offenes Feuer im Wald oder in gefährlicher Nähe dazu gemacht werden. Autos sollten nicht über trockener Vegetation und nur so abgestellt werden, dass Rettungswege frei bleiben. Beobachtete Brände oder entsprechende Verdachtsfälle seien unverzüglich dem Notruf unter 112 zu melden.


Die Waldbrandzentrale in Lüneburg sei ab Waldbrandgefahrenstufe 3 mit speziell geschulten Forstwirten besetzt. Von hier würden sie eine 440.000 Hektar große Waldfläche im besonders gefährdeten nord-östlichen Niedersachsen bewachen. In diesem Jahr hätten mit der jüngst erneuerten Technik bereits an bislang 32 Einsatztagen 90 Brände erkannt und an die zuständigen Feuerwehreinsatzleitstellen gemeldet werden können. In der Waldbrandzentrale würden die Bilder und Daten von 20 Überwachungskameras zusammenlaufen. Die hochmodernen Kameras hätten einen Rundumblick von mehr als zehn Kilometern und erkennen frühzeitig Rauchentwicklungen. Damit sei bei Auftreten eines Waldbrandes eine sehr schnelle Alarmierung der Einsatzkräfte möglich.




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