Trotz Schulschließung: Tempo 30 soll bleiben

Eine Regelung, die in Goslar für mehr Sicherheit auf dem Schulweg sorgen soll, wird vorerst aufrechterhalten bleiben.

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Symbolbild. | Foto: Matthias Kettling

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Goslar. Obwohl das Gebäude der ehemaligen Pestalozzischule seit Kurzem nicht mehr für den regulären Schulbetrieb genutzt wird, bleiben die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer sowie der Zebrastreifen in der Heinrich-Pieper-Straße vorerst bestehen. Darüber informiert die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung.



Grund dafür sei, dass der Bereich auch weiterhin regelmäßig von Schülerinnen und Schülern anderer umliegender Schulen genutzt werde. Auch Grundschülerinnen und Grundschüler der Schillerschule aus den Stadtteilen Nordberg und Steinberg nutzen nach Auskunft der
Stadtbus Goslar den Linienverkehr bis zur Haltestelle in der Heinrich-Pieper-Straße. Rund 30 Kinder würden dort täglich zu Schulzeiten ein- oder aussteigen und dabei die Straße überqueren. Auch Busse der HarzBus GmbH bedienen die Haltestelle und befördern Schülerinnen und Schüler.


Darüber hinaus würden Teile des Gebäudes der ehemaligen Pestalozzischule weiterhin durch die Schillerschule genutzt. Unter anderem diene ein Teil der Räumlichkeiten als Mensa. Dadurch bestehe auch unabhängig vom regulären Unterrichtsbetrieb weiterhin ein erhöhtes Aufkommen von Schülerinnen und Schülern im unmittelbaren Umfeld. Vor diesem Hintergrund sehe die Stadt Goslar derzeit keinen Anlass, die bestehenden Verkehrsregelungen zu ändern.

Erneute Bewertung geplant


Die Tempo-30-Regelung und der Zebrastreifen leisten laut Stadtverwaltung einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf ihrem täglichen Schulweg. Sobald die Sanierung der Heinrich-Pieper-Straße umgesetzt wird, soll die Verkehrssituation
erneut bewertet werden. Im Zuge der Planungen werde dann geprüft, ob die bestehenden Maßnahmen weiterhin erforderlich sind oder angepasst werden können.

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