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Großaktion der Polizei - Fahndungskontrollen in der Region



Goslar | Peine | Salzgitter | Wolfenbüttel

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Großaktion der Polizei - Fahndungskontrollen in der Region

von Nick Wenkel


Im Video erklärt Björn Hirsch, von der Polizeiinspektion Salzgitter das weitere Vorgehen und es gibt einen Blick auf die Arbeit der Polizeikräfte während der Kontrollen. Fotos/Video: Nick Wenkel

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Region. Am heutigen Donnerstag fanden in der Region Fahndungskontrollen durch die Polizeiinspektion Salzgitter/Wolfenbüttel/Peine statt. Nach häufigen Wohnungseinbrüchen in den letzten Wochen soll der Einsatz auch der präventiven Abschreckung möglicher Straftäter dienen.



Polizeihauptkommissar Björn Hirsch erklärte im regionalHeute.de-Interview, dass die Kontrollen noch bis 22 Uhr laufen sollen. Im Einsatz sind dabei rund 200 Polizeikräfte aus Salzgitter, Wolfenbüttel, Peine sowie Goslar, Wolfsburg, Halberstadt und Magdeburg. Der Einsatz mitten am Tag diene in erster Linie der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen. Die Polizeierhoffe sich dadurch eine Abschreckung hinsichtlich weiterer Straftaten oder „im Glücksfall" sogar die Festnahme eines Gesuchten. Hirsch erklärt: „In Thiede kam es in letzter Zeit gehäuft zu Wohnungseinbrüchen am Tag. Solche Straftaten machen die Menschenbesonders betroffen." Für die Bewohner bedeute so ein Einbruch einen klaren Eingriff in die Privatsphäre.

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Die Gesamteinsatzleitung übernahm die Polizei aus Goslar. Foto: Nick Wenkel



35 Paar Schuhe im Kofferraum


Wie der Polizeihauptkommissar erklärt, stütze man sich dabei auf den Paragraphen 14 desNiedersächsisches Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung (Nds.SOG), der die Einrichtung von Kontrollstellen durch die Polizei an öffentlichen Straßen oder Plätzen behandelt. Vereinzelt werden so verdächtige Personen schon einige Meter vorher begutachtet und gegebenenfalls später aus dem Verkehr gewunken. Die Polizei beziehe sich dabei auf bestimmte Verhaltensmuster und die Straftaten der letzten Wochen. Laut Hirsch konnte bisher keine Person mit einer Straftat in Verbindung gebracht werden. Lediglich sei es bisher vorgekommen, dass Autofahrer ihre Warndreiecke oder die Warnwesten nicht vorzeigen konnten.Ein junger Mann, der neben verschiedenster Kleidungsstücke 35 Paar Schuhe im Kofferraum transportierte, konnte mit den passenden Kassenzetteln alle Verdachtsmomente ausräumen. Weitere Kontrollen fanden auch in Cremlingen und Vechelde statt.

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Im großen Kofferraum des Transporters war ausreichend Platz für die Schuhe. Foto: Nick Wenkel


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