SEK im Einsatz: Tatverdächtige nach Raubüberfällen gefasst

In den vergangenen Monaten sorgten zwei schwere Raubtaten in Helmstedt für Aufsehen. Nun konnten mit Unterstützung des Sondereinsatzkommandos (SEK) drei Tatverdächtige in Magdeburg dingfest gemacht werden.

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Symbolbild. | Foto: Alexander Panknin

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Helmstedt/Magdeburg. Nach umfangreichen und intensiven Ermittlungen in zwei Fällen des schweren Raubes in Helmstedt konnten Beamte der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt am vergangenen Donnerstag drei dringend tatverdächtige Personen festnehmen. Das berichtet die Polizei Wolfsburg in einer Pressemitteilung.



Im November des vergangenen Jahres war es in der Goethestraße in Helmstedt zu einem schweren Raubüberfall auf ein Ehepaar gekommen – regionalHeute.de berichtete. Damals hatten die Täter unter einem Vorwand an der Haustür des Ehepaares geklingelt. Als die Tür geöffnet wurde, drangen die maskierten Täter unvermittelt in das Haus ein und bedrohten die Eheleute. Anschließend flüchteten sie mit den erbeuteten Wertgegenständen. Ein weiterer Vorfall ereignete sich wie berichtet im vergangenen März. Auch hierbei hatten die Täter an einem Einfamilienhaus in der Raabestraße geklingelt und eine Pflegekraft sowie die Hauseigentümerin mit einem Messer bedroht. Bei der Tat wurde ein niedriger Geldbetrag erbeutet.

Durchsuchungen in Magdeburg


Im Zuge des von der Staatsanwaltschaft Braunschweig geführten Ermittlungsverfahrens führte die Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt mit Unterstützung des SEK Niedersachsen sowie der Polizei Sachsen-Anhalt nun Durchsuchungsmaßnahmen an mehreren Örtlichkeiten in Magdeburg durch. Vorausgegangenen waren monatelange Ermittlungen gegen drei Beschuldigte.

Beschuldigte in Haft


Bei den Durchsuchungen konnten zwei Beschuldigte im Alter von 26 Jahren und ein weiterer 28 Jahre alter Beschuldigter angetroffen und aufgrund vorliegender Haftbefehle festgenommen werden. Außerdem wurden diverse Beweismittel sichergestellt. Zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen wurden sie in die Polizeiinspektion Magdeburg gebracht. Im Anschluss wurden sie Haftrichtern der Amtsgerichte in Braunschweig und Magdeburg vorgeführt und daraufhin in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.

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