Gymnasium am Bötschenberg bekommt Erweiterungsbau - Jetzt geht es los!

Das dreigeschossige Gebäude wird Fachräume für Chemie, Physik und Biologie beherbergen, sowie Vorbereitungs-, Technikräume und Toiletten.

Heute fand der symbolische erste Spatenstich statt.
Heute fand der symbolische erste Spatenstich statt. | Foto: Landkreis Helmstedt

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Helmstedt. Erst Ende vergangenen Jahres stimmte der Kreistag den Plänen zum Erweiterungsbau am Gymnasium am Bötschenberg (Gabö) endgültig zu – jetzt fand bereits der erste Spatenstich statt. Das berichtet der Landkreis Helmstedt in einer Pressemitteilung.



Das dreigeschossige Gebäude wird Fachräume für Chemie, Physik und Biologie beherbergen, sowie Vorbereitungs-, Technikräume und Toiletten.

Zum Schuljahr 2027/2028 fertig


„Schon zum Schuljahr 2027/2028 soll das Gebäude fertig sein, der Dank für diese schnelle Umsetzung gilt den Kolleginnen und Kollegen in unserer Bauverwaltung und dem Planungsbüro sowie den ausführenden Bauunternehmen, die hier Hand in Hand und sehr gut zusammenarbeiten“, so Landrat Gerhard Radeck beim symbolischen ersten Spatenstich am heutigen Dienstag.

Außenansicht des geplanten Erweiterungsbaus.
Außenansicht des geplanten Erweiterungsbaus. Foto: WELPVONKLITZING


Für die Schülerinnen und Schüler wird nicht nur ein moderner, funktionaler Fachtrakt entstehen, der auch auf künftige Nutzungen bereits ausgelegt ist, sondern auch neue, stärker begrünte Aufenthaltsbereiche mit zusätzlichen Sitzmöglichkeiten.

Schulleiter Jens Kubilke betonte, auch wenn der Baulärm in den kommenden Monaten sicher auch belastend sein könne, freue sich die gesamte Schule auf diese neuen Räume. Und die sind dringend notwendig. Das alte ehemalige Wirtschaftsgebäude war abgängig, die Fachräume nicht mehr zu nutzen.

Umzug nach Königslutter


Bis der geplante Umzug des Gymnasiums nach Königslutter möglich sein wird, könnten einige Jahre vergehen, das sei den Schülerinnen und Schülern, aber auch den Lehrkräften nicht zuzumuten. So entschied sich der Kreistag für den möglichst schnellen Erweiterungsbau. Ein zentraler Punkt bei den Planungen sei die Nachhaltigkeit gewesen, so Christian Dick, Geschäftsführer des ausführenden Generalunternehmens, die Schumacher GmbH aus Wolfenbüttel.

Das Gebäude wird mittels Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen weitgehend ohne fossile Energieträger betrieben. Außerdem werden dezentrale Lüftungsanlagen zur Wärmerückgewinnung eingesetzt und es wird barrierefrei sein. „Auch deshalb ist dieses Gebäude zukunftsfähig und auch dann sehr gut weiterhin nutzbar, möglicherweise durch andere Schulen, wenn wie geplant das Gymnasium in einigen Jahren nach Königslutter zieht“, so Torsten Wendt, Erster Kreisrat und als Vorstand für Bildung und Kultur zuständig.

Die voraussichtlich knapp unter 10 Millionen Euro Baukosten seien daher eine gute Investition in die zukünftige Schullandschaft im Landkreis Helmstedt.

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