Helmstedt. Der Planungsverband Buschhaus hat den Gewinnerentwurf des Ideenwettbewerbs 2025 beim Norddeutschen Landschaftsarchitekturpreis des bdla (Bund deutscher Landschaftsarchitekten) eingereicht. Eine Jury hat jetzt die Vorauswahl getroffen und ihn unter die ersten 24 gewählt, berichtet der Planungsverband in einer Pressemitteilung.
Die vier norddeutschen bdla-Landesverbände Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen sowie Schleswig-Holstein loben in diesem Jahr erstmals den Norddeutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2026 aus. Der Planungsverband Buschhaus hat sich mit dem Gewinnerentwurf des 2025 durchgeführten Ideenwettbewerbs zum Helmstedter Revier beteiligt.
Helmstedter Revier steht zur Wahl
Insgesamt wurden 107 Projekte eingereicht. Eine siebenköpfige Jury hatte nun die Qual der Wahl, 24 auszeichnungswürdige Projekte auszuwählen, unter denen sich auch der Beitrag zum Helmstedter Revier befand. Bis zum 1. Juni ist das Publikumsvoting des Wettbewerbs
freigeschaltet. Interessierte können ab sofort auf der Seite des bdla für ihren Favoriten abstimmen. Die Teilnahme ist anonym und kostenlos. Hier geht es zum Voting: https://www.bdla.de/de/norddeutscher-landschaftsarchitektur-preis/35
Mit einem freiraumplanerischen Ideenwettbewerb sollte ein ganzheitlicher Ansatz für die Transformation des ehemaligen Braunkohlereviers im Landkreis Helmstedt entwickelt werden. „Transformation – vom Braunkohlerevier zur Grünen Energielandschaft“ lautete schließlich der
Titel der Einreichung, die im Juni vergangenen Jahres zum Sieger des Ideenwettbewerbs gekürt wurde. Ausgelobt wurde er 2025 vom Planungsverband Buschhaus und dem Regionalverband Großraum Braunschweig. Verfasser des Gewinnerentwurfes sind „Glück
Landschaftsarchitektur GmbH“ gemeinsam mit „Labor für urbane Orte und Prozesse“, beide aus Stuttgart.
„Der Entwurf des Büros Glück zeichnet sich dadurch aus, dass er eine klare Vision für einen Landschaftspark kreiert, die zukunftsweisende Energiegewinnung und Produktion mit der einzigartigen Geschichte des Helmstedter Reviers und dessen Potenzial als Erholungsraum
verbindet –. Insgesamt stimmig, gesamtheitlich und in den Lupen gut ausgearbeitet. Ich freue mich sehr, dass die Jury diese Einschätzung teilt und wir auf eine Auszeichnung hoffen dürfen“, so der Geschäftsführer des Planungsverbandes Buschhaus, Henning Konrad Otto, der auf zahlreiche Teilnehmer des Publikumsvotings hofft.

