Neue Rettungswache eingeweiht

Rettungskräfte in Helmstedt können sich über eine neue, größere Wache freuen. Zudem wurde eine Kooperation mit der Rettungshundestaffel unterzeichnet.

Die neue Rettungswache wurde nun eingeweiht.
Die neue Rettungswache wurde nun eingeweiht. | Foto: Landkreis Helmstedt

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Helmstedt. Mit einer feierlichen Einweihung im Kreis der „Blaulicht-Familie“ wurde am vergangenen Freitag die neue Rettungswache in Helmstedt eingeweiht. Außerdem unterzeichnete Erster Kreisrat Torsten Wendt eine Kooperationsvereinbarung mit der Rettungshundestaffel Helmstedt e.V., wie die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung berichtet.



Mit nur leichten Verzögerungen steht dem Rettungsdienst in Helmstedt nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit eine neue Rettungswache zur Verfügung. Auf rund 3200 Quadratmetern ist die modernste Rettungswache des Rettungsdienstes im Landkreis Helmstedt entstanden, mit Photovoltaikanlage und Wärmepumpe ökologisch auf dem neuesten Stand. Die Kosten belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro. Die Wache bietet Platz für mindestens 35 Rettungskräfte, Notärzte sowie bis zu fünf Verwaltungsmitarbeitende, die dort einen angemessenen Arbeitsplatz bekommen. Zudem finden 10 Fahrzeuge einen Stellplatz. Hinzu kommen ein großer Schulungsraum, umfassende Hygieneeinrichtungen, Ruhe – und Sozialräume.

Angemessene Unterbringung


Bei der Einweihung am vergangenen Freitag lobten Bürgermeister Wittich Schobert, Erster Kreisrat Torsten Wendt, sowie Abschnittsleiter Süd der Kreisfeuerwehr Oliver Thews und Sören Fricke vom Rettungsdienst unisono die gute Zusammenarbeit auch mit der KWG, die den Bau fachlich unterstützt hat, und dankten allen Einsatzkräften für ihren Dienst zum Wohle der Allgemeinheit. „Mit der neuen Wache ist nach Velpke und Schöningen nun endlich auch in Helmstedt eine angemessene Unterbringung des Rettungsdienstes an einem Ort gewährleistet. Das war dringend nötig, denn die bisherige Rettungswache, auch wenn sie noch gar nicht so alt war, ist einfach zu klein. Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten im 24-Stunden-Schichtbetrieb und helfen täglich unseren Bürgerinnen und Bürgern – da sind wir ihnen einfach schuldig, sie angemessen unterzubringen, wo sie sich auch mal ausruhen und erholen können zwischen den Einsätzen“, so Torsten Wendt, als Vorstand zuständig für den Bereich Katastrophenschutz und Rettungsdienst.

Kooperation mit Hundestaffel


Die Einweihungsfeier nahm Wendt zum Anlass, um eine neue Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen: Künftig arbeiten der Landkreis Helmstedt und der Rettungshundestaffel Helmstedt e.V. zusammen. Die Rettungshundestaffel stelle mit speziell ausgebildeten Hunden und erfahrenen Hundeführern eine wertvolle Ressource dar, insbesondere bei der Suche nach vermissten Personen in unwegsamem Gelände oder nach Naturkatastrophen. Der Einsatz der Hunde könne Leben retten, da sie schnell und zielgerichtet Personen aufspüren können, die für herkömmliche Suchmethoden oft schwer zugänglich sind. Im Rahmen der Kooperation wird die Rettungshundestaffel eng mit den Einsatzleitstellen und weiteren Katastrophenschutzorganisationen des Landkreises vernetzt. Gemeinsam sollen regelmäßige Übungen, koordinierte Einsätze und Fortbildungen stattfinden, um die Einsatzbereitschaft und Effizienz kontinuierlich zu steigern.

Künftig arbeiten der Landkreis Helmstedt und der Rettungshundestaffel Helmstedt e.V. zusammen.
Künftig arbeiten der Landkreis Helmstedt und der Rettungshundestaffel Helmstedt e.V. zusammen. Foto: Landkreis Helmstedt



Torsten Wendt erklärte: „Die Zusammenarbeit mit der Rettungshundestaffel Helmstedt ist ein wichtiger Baustein für den Katastrophenschutz im Landkreis. Durch die Kompetenz und das Engagement der Staffel können wir die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger weiter verbessern.“ Vollrath Kanitz, 1. Vorsitzender der Rettungshundestaffel, ergänzte: „Wir freuen uns sehr über die vertraglich geregelte Zusammenarbeit und die Wertschätzung unserer Arbeit. Große Aufgaben warten auf uns, und wir sind bereit, unsere Fähigkeiten bestmöglich zum Schutz der Bevölkerung einzusetzen.“