Streit mit Gemeinde beigelegt: Ravefest in Süpplingen kann doch stattfinden

Das langfristige Ziel gehe aber über das diesjährige Ravefest hinaus. Man wolle etwas Festes etablieren.

Archivbild vom Deep del Sol am Lünischteich in Braunschweig.
Archivbild vom Deep del Sol am Lünischteich in Braunschweig. | Foto: Interessengemeinschaft Ravefreunde

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Nord-Elm. Wie Veranstalter Peter Groß von der Interessengemeinschaft Ravefreunde in einer Pressemitteilung berichtet, konnte der Streit mit der Gemeindeverwaltung Nord-Elm beigelegt werden. Das Rave-Sommer-Abschlussfest in Süpplingen wird stattfinden. Und zwar am Samstag, 12. September, von 14 bis 23 Uhr.



Die Gespräche mit der Gemeindeverwaltung Nord-Elm seien zu einem guten Ergebnis gekommen: Gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung wurde ein neuer Veranstaltungsort gefunden. Der alte Sportplatz an der Helmstedter Straße 4c. "Das Gelände wird bereits seit rund 50 Jahren für Veranstaltungen unterschiedlichster Art genutzt und bietet damit einen passenden Rahmen für unser Fest", so Peter Groß.

Gemeinsames Engagement kann viel bewegen


Ein besonderer Dank gelte dem Vorstand des Schützenvereins Süpplingen sowie allen Mitgliedern, die bei der Suche nach einer Lösung und bei der Umsetzung unterstützen. "Diese Unterstützung zeigt uns, dass gemeinsames Engagement viel bewegen kann", betont der Veranstalter.

Kulturgarten für Ravemusik und Gemeinschaft


Das langfristige Ziel gehe über das diesjährige Ravefest hinaus. "Wir möchten innerhalb der Gemeinde einen festen Ort finden, an dem wir unseren `Schräg Kulturgarten´ für Ravemusik etablieren können", wünscht sich Groß. Vielleicht gibt es in der Gemeinde einen Landwirt oder Grundstückseigentümer, der eine alte Scheune, einen Garten oder ein entsprechendes Gelände besitzt, das nicht mehr benötigt wird und sich für ein solches kulturelles Projekt eignen könnte. Nach dem Ravefest wolle man zudem einen eingetragenen Verein (e.V.) gründen. Die ersten Vorbereitungen dafür seien bereits angelaufen.

Alle politischen Verantwortlichen, die bei der kommenden Kommunalwahl der Samtgemeinde Nord-Elm kandidieren, habe man persönlich zum Fest eingeladen. "Wir wünschen uns einen offenen Austausch und möchten zeigen, dass Kultur, Musik und Gemeinschaft auch in unserer Gemeinde ihren Platz haben können", so Peter Groß. Dabei gehe es nicht nur um elektronische Musik und Tanzen. Im Mittelpunkt stehen Gemeinschaft, Miteinander, Offenheit und Lebensfreude. Es soll ein Fest für alle Altersgruppen werden – von Jung bis Alt.