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Helmstedter Kreistag hat sich konstituiert



Helmstedter Kreistag hat sich konstituiert

Reinhold Stahl wurde zum Kreistagsvorsitzenden gewählt. Stellvertretende Landräte werden Jan Fricke und Andreas Weber.

Symbolbild
Symbolbild Foto: Eva Sorembik

Helmstedt. In der konstituierenden Sitzung des Kreistages des Landkreises Helmstedt am heutigen Dienstag wurde Reinhold Stahl (SPD) zum neuen Kreistagsvorsitzenden gewählt. Erster stellvertretender Landrat ist Jan Fricke (SPD). Zum zweiten stellvertretenden Landrat wurde Andreas Weber (CDU) ernannt. Das berichtet der Landkreis Helmstedt in einer Pressemitteilung.



Zu stellvertretenden Kreistagsvorsitzenden wurden Veronika Koch (CDU), Sybille Mattfeldt-Kloth (Grüne) und Lars Alt (FDP) gewählt. Die Fraktionen der UWG und der FDP bilden, wie in der vergangenen Wahlperiode auch, zusammen mit dem Einzelabgeordneten der ZIEL-Partei eine Gruppe.

Fachausschüsse bleiben gleich


Im Kreisausschuss sind neben dem Landrat Gerhard Radeck vier Abgeordnete der SPD, vier der CDU sowie je ein Abgeordneter der FDP/UWG/ZIEL-Gruppe und der Grünen stimmberechtigt. Die AfD-Kreistagsfraktion erhält ein stimmrechtloses Grundmandat. An den bisherigen Fachausschüssen hält der Kreistag für die neue Wahlperiode fest (in Klammer die Ausschussvorsitzenden): Ausschuss für Finanzen und Konsolidierung (H. Broistedt), Ausschuss für Wirtschaft und Strategie (E. Heister-Neumann), Ausschuss für Kultur, Heimatgeschichte, Sport und Freizeit (S. Mattfeldt-Kloth), Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Gleichstellung und Integration (N. Sanli), Ausschuss für berufs- und allgemeinbildende Schulen (J. Hoppe), Ausschuss für Bau und Planung (D. Dannehl), Ausschuss für Umweltschutz (V. Meier), Ausschuss für öffentliche Sicherheit und Ordnung und Katastrophenschutz (M. Spindler), Jugendhilfeausschuss (R. Stahl), Grundstückverkehrsausschuss, Beirat der Kreisvolkshochschule sowie der Jagdbeirat gebildet.



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Die Wahleinsprüche eines Bürgers gegen die Bildung der Wahlbezirke und gegen das Ergebnis der Landratswahl wurden als unbegründet zurückgewiesen. Auch der gemeinsame Antrag der FPD/UWG-ZIEL-Gruppe und der Grünen, das Land aufzufordern bei der Ausschussbesetzung zum Hare-Niemeyer-Verfahren zurückzukehren, konnte sich nicht durchsetzen. Einstimmig hingegen wurde der Antrag über den Auftakt zur Modernisierung der Kreistagsarbeit angenommen.


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