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Kunstrasenfeld fertig: Am Nußberg darf jetzt gebolzt werden



Braunschweig

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Kunstrasenfeld fertig: Am Nußberg darf jetzt gebolzt werden

von Alexander Dontscheff


Klaus Wendroth (Vorsitzender des Sportausschusses), Juliane Krause (stellvertretende Bezirksbürgermeisterin) und Bürgermeister Dr. Helmut Blöcker zerschnitten das symbolische Bändchen (v. li.). Fotos, Video und Podcast: Alexander Dontscheff Foto: Alexander Dontscheff

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Braunschweig. Am Donnerstagnachmittag war es soweit: Der neue Bolzplatz am Fuß des Nußbergs wurde eingeweiht. In Anwesenheit von Stadtrat Christian Geiger, Vertretern des Sportausschusses des Rates der Stadt und anderen politischen Vertretern eröffneten Bürgermeister Dr. Helmut Blöcker und die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Juliane Krause den Platz.



Der neue öffentliche Bolzplatz ist mit einem Kunstrasenspielfeld, Ballfangzäunen und einer Einfriedung ausgestattet. Der Kunstrasen berge nicht nur weniger Verletzungsgefahr für die Nutzer, er sei auch pflegeleichter. Er ergänzt das breit gefächerte Sportangebot im und um den Prinz-Albrecht-Park. Einschließlich des zum Bolzplatz führenden Weges hat die Verwaltung für das Sportangebot rund 120.000 Euro investiert.

Neben der bereits vorhandenen exzellenten Sportstätteninfrastruktur im Östlichen Ringgebiet mit der Bezirkssportanlage Franzsches Feld und dem Konrad-Koch-Stadion will die Verwaltung auch den nicht-vereinsgebundenen spiel- und bewegungsinteressierten Einwohnern Flächen für den Freizeitsport zur Verfügung stellen. So entsteht ein sportlicher Mehrwert, von dem das gesamte Quartier profitiert. Wie Juliane Krause bemerkte, soll mit dem Bolzplatz auch dem Mangel an Jugendspielplätzen in der Stadt begegnet werden. Allerdings sollen sich auf dem Fußballfeld alle Altersgruppen sportlich betätigen dürfen.


Erster Stadtrat Christian Geiger als zuständiger Dezernent für Stadtgrün und Sport im Interview:

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Christian Geiger vor dem neuen Kunstrasenfeld. Foto: Alexander Dontscheff



Mit dem nun vorhandenen Kunstrasen-Bolzplatz, der Finnenlaufbahn und dem Fitness-Parcours einerseits sowie dem breit gefächerten Angebot an Vereinssport andererseits gelingt es an einem der beliebtesten Freizeit- und Erholungsorte in Braunschweig, die städtischen Parkanlagen und Grünflächen noch intensiver und effizienter für Sport, Spiel und Bewegung zu nutzen.

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Der Bolzplatz ist mit Kunstrasen ausgestattet. Foto: Alexander Dontscheff



Der Bolzplatz ist 20 mal 40 Meter groß. Die Fläche war bisher Teil der insgesamt 142.000 Quadratmeter großen Freilauffläche für Hunde, auf der die Tiere ganzjährig ohne Leine laufen können. Für die durch den Bolzplatz und den Fitness-Parcours weggefallene, 5.600 Quadratmeter große Fläche wurde eine Ausgleichsfläche in gleicher Größe zum Freilaufbereich oberhalb der Wiese hinzugefügt.

Eingeweiht wurde der Platz von Jugendspielern (C1) des benachbarten BSC Acosta unter der Leitung von Trainer Frank Mengersen. Zum Eröffnungsspiel durften auch einige der politischen Vertreter ihr Können beweisen.

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Beim Eröffnungsspiel traten auch einige Politiker an. Foto: Alexander Dontscheff



Wie Dr. Helmut Blöcker in seiner Begrüßung anmerkte, steht der neue Bolzplatz im Rahmen der Sportentwicklungsplanung des städtischen Fachbereichs Stadtgrün und Sport und dem hieraus resultierenden und durch den Rat der Stadt Braunschweig beschlossenen "Masterplan Sport 2030". Hiersei die Entwicklung von bedarfsgerechten Sport-, Spiel- und Bewegungsräumen im öffentlichen Freiraum als ein wichtiger Baustein definiert worden.

Vor allem dezentrale, in den Wohngebieten verortete Flächen für den Freizeitsport, bildeten eine wichtige Grundlage für die sportaktive Bevölkerung. Insbesondere Kinder und Jugendliche nutzen solche Räume nicht nur als Bewegungsräume, sondern vor allem auch als Treffpunkte. Neben der Ausübung sportlicher Aktivitäten dienen Bolzplätze der Förderung und Pflege von Sozialkontakten. Hier in der Nähe der IGS Franzsches Feld sei ein besonders geeigneter Standort, so Blöcker. Jung und Alt könnten hier bei etwas Sport den Kopf frei bekommen - und das eben nicht auf einer Schlaglochwüste sondern auf einem modernen Kunstrasenfeld.

Weiter Bilder von der Eröffnung:


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