Oldenburg. Das Landgericht Oldenburg hat mehrere neue Strafsachen zur Verhandlung angesetzt, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Die Verfahren betreffen unter anderem einen bewaffneten Tankstellenraub, einen bandenmäßigen Betrug mit der Masche des falschen Polizeibeamten sowie eine Vergewaltigung.
Am 28. April beginnt die Verhandlung gegen einen 24-jährigen Angeklagten, dem besonders schwerer Raub vorgeworfen wird.
Er soll im September 2025 in Großenkneten eine Tankstelle mit einem Messer bedroht und 375 Euro aus der Kasse entnommen haben. Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.
Fortsetzungstermine sind für den 4. und 8. Mai angesetzt.
Bereits am 27. April startet der Prozess gegen einen 27-jährigen Angeklagten wegen bandenmäßigen Betrugs. Ihm wird vorgeworfen, zwischen Februar und August 2024 an elf Taten in Oldenburg, Schortens und Aurich beteiligt gewesen zu sein.
Die Bande soll sich am Telefon als Polizeibeamte ausgegeben und ihre Opfer aufgefordert haben, Bargeld und Wertsachen zur angeblichen Sicherheit in Mülltonnen zu deponieren. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 109.000 Euro.
Der Angeklagte sitzt bereits in anderer Sache in Haft.
Landgericht Oldenburg verhandelt über Tankstellenraub, Bandenbetrug und Vergewaltigung
Das Landgericht Oldenburg hat mehrere neue Strafsachen zur Verhandlung angesetzt, wie das Gericht am Freitag mitteilte.
Justicia (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

