Nach mehreren Brandstiftungen: Polizei fasst Täter

Im vergangenen Monat sorgte ein Lagerhallenbrand in Brome für enormen Sachschaden. Die Polizei konnte nun zwei Verdächtige ermitteln.

Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Pixabay

Brome/Gifhorn. Einen Erfolg in Brandermittlungen geben Staatsanwaltschaft und Polizei in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt: Zwei Täter, die im Verdacht stehen, für mehrere Brandstiftungen verantwortlich zu sein, konnten nun gefasst werden.



Bereits Anfang März kam es zu einem Brand in Brome. Auf einem Betriebsgelände an der Bahnhofstraße gerieten über 200 Tonnen Nutzhanf in Brand. Betroffen war auch ein Teil der Lagerhalle mit 850 Tonnen Braugerste, 65 Tonnen Dünger und weiteren 200 Tonnen Hanfstroh. regionalHeute.de berichtete. Allein dieser Schaden wird mittlerweile auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Die Ermittlungen zu dem Brandausbruch übernahm der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Gifhorn. Im Rahmen intensiver Ermittlungen gelang es den Beamten, zwei Tatverdächtige zu ermitteln. Es handelt sich um zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren.

Verdächtige gestehen weitere Taten


Am vergangenen Dienstag vollstreckten Polizeibeamte richterlich angeordnete Durchsuchungsbeschlüsse parallel an den Wohnanschriften der beiden Tatverdächtigen. In anschließenden Vernehmungen räumten diese die vorgeworfene Tat sowie weitere Brandstiftungen im Landkreis Gifhorn ein. Darunter das Entzünden einer Wiesenfläche im September 2025 sowie das Inbrandsetzen von zwei mobilen Jagdkanzeln im Oktober 2025 in Isenbüttel.

Die beiden Heranwachsenden wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am selben Tag in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen werden durch den Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Gifhorn unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft fortgeführt.

Themen zu diesem Artikel


Feuer Feuer Gifhorn Polizei