Laut Gutachten: Braunschweig lebenswert – zwei Landkreise aber noch besser

Eine Studie zur Daseinsvorsorge in Städten und Gemeinden vergibt der Löwenstadt Bestnoten. Zwei Landkreise der Region schneiden aber noch besser ab.

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Spitzenmäßige Daseinsvorsorge: Das bescheinigt die IW-Studie der Stadt Braunschweig.
Spitzenmäßige Daseinsvorsorge: Das bescheinigt die IW-Studie der Stadt Braunschweig. | Foto: Matthias Kettling

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Braunschweig. Ein Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat jetzt ein Ranking deutscher Städte und Gemeinden aufgestellt. Es geht dabei um die Qualität der Daseinsvorsorge in den rund 11.000 Kommunen. In diesem Vergleich schneidet die Stadt Braunschweig hervorragend ab, erhält in allen Kategorien die Note 1 und landet auf Platz 102. Und doch gibt es zwei Landkreise in unserer Region, die noch besser abschneiden und in der bundesweiten "Top 50" landen.



Auf der Homepage zur Studie, die von der Philip Morris GmbH, in Auftrag gegeben worden ist, lässt sich ablesen: Zwei Landkreise unserer Region schnitten noch besser ab als die Löwenstadt. So landete der Landkreis Wolfenbüttel deutschlandweit auf Rang 34. Zwei Plätze dahinter steht bereits der Landkreis Helmstedt (Platz 36). Der Landkreis Peine landete derweil auf Platz 249.

Auf diesen Plätzen landen die Städte Wolfsburg und Salzgitter


Eher schlecht schnitt derweil der Landkreis Gifhorn ab (1.651), die Gemeinde Calberlah kam dagegen immerhin auf Platz 810. Die schlechtesten Platzierungen aus unserer Region haben die Gemeinde Gevensleben (im Landkreis Helmstedt, Rang 9221) und die Gemeinde Hedeper (im Landkreis Wolfenbüttel, Rang 8828) sowie drei Gemeinden aus dem Landkreis Gifhorn (Steinhorst, 9904; Dedelstorf, 9349 und Obernholz, 9115) vorzuweisen.

Aus dem Landkreis Goslar schnitt die Stadt Bad Harzburg am besten ab (Platz 404). Einen Platz weiter oben steht die Stadt Salzgitter (403). Weitere sechs Plätze weiter oben findet sich die Stadt Wolfsburg wieder (397).

Die Autoren des Gutachtens mit dem Titel "Geographien der Unzufriedenheit – Daseinsvorsorge" betrachteten die Faktoren Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitalisierung und Freizeit – und wie diese in den einzelnen Kommunen zugänglich oder erreichbar sind. Dafür nahmen sie unter anderem die Anzahl an Kita-Plätzen, Schulen, Apotheken, Pflegeeinrichtungen oder die Qualität von Verkehrswegen, den Nahverkehr oder das Angebot von Museen und die Verfügbarkeit von schnellem Internet unter die Lupe. Aus einem daraus gebildeten Index entstand das Ranking, in dem Braunschweig sowie die Landkreise Helmstedt und Wolfenbüttel zu den Top-Kommunen zählen.

In Braunschweig zeigt sich die Stadtverwaltung äußerst zufrieden mit dem Abschneiden in dem Gemeinde-Vergleich. "Dieses Ergebnis ist Auszeichnung und Verpflichtung zugleich", kommentiert Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. "Es zeigt: Mit unseren Investitionen und Anstrengungen in zentralen Bereichen der Daseinsvorsorge – Schulen, Kitas, Straßen und ÖPNV, Sport und vieles mehr – haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um unsere Stadt auch in Zukunft lebenswert und attraktiv zu gestalten, als Wirtschaftsstandort und Lebensmittelpunkt für alle Generationen, insbesondere auch für junge Familien und Fachkräfte. Diese Prioritätensetzung wird auch künftig ein wichtiger Schwerpunkt für die städtische Politik bleiben."