30 Deutschlandstipendien an der Ostfalia Hochschule vergeben

Der Matching-Abend in Wolfenbüttel bringt jährlich Studenten und Förderer zusammen. Gestern war es wieder soweit.

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschlandstipendiums 2026 beim Matching-Abend an der Ostfalia Hochschule.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschlandstipendiums 2026 beim Matching-Abend an der Ostfalia Hochschule. | Foto: Ostfalia / Roman Brodel

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Wolfenbüttel. Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften hat in diesem Jahr 30 Deutschlandstipendien vergeben. Die Fördersumme beträgt insgesamt 108.000 Euro. Beim traditionellen Matching-Abend am gestrigen Donnerstag im Hörsaalzentrum Am Exer am Campus Wolfenbüttel lernten sich Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Förderinnen und Förderer persönlich kennen. Darüber berichtet die Ostfalia in einer Pressemitteilung.



Die Ostfalia beteiligt sich seit dem Start des Programms im Jahr 2011 am Deutschlandstipendium. Seitdem haben bereits mehr als 600 Studenten ein Stipendium erhalten. Die Geförderten bekommen ein Jahr lang 300 Euro im Monat – je zur Hälfte finanziert von privaten Fördernden und vom Bund.

Unabhängig vom Einkommen


Die Förderung ist unabhängig vom eigenen Einkommen und vom Einkommen der Eltern. Neben guten Studienleistungen zählen auch gesellschaftliches Engagement und die Bewältigung persönlicher oder herkunftsbedingter Hürden. Die diesjährigen Stipendiatinnen und Stipendiaten studieren an allen vier Standorten der Ostfalia in Wolfenbüttel, Wolfsburg, Salzgitter und Suderburg.

Begrüßt wurden die Gäste von Prof. Dr. Thomas Benda, Vizepräsident für Lehre, Studium und Weiterbildung. „Das Deutschlandstipendium ist mehr als eine finanzielle Unterstützung. Es ist Anerkennung für das, was unsere Studierenden neben dem Studium leisten, und Ermutigung für ihren weiteren Weg“, sagte Benda. „Mein herzlicher Dank gilt unseren Förderinnen und Förderern. Viele unterstützen uns seit Jahren, manche seit dem ersten Jahrgang. Diese Treue ist alles andere als selbstverständlich.“

Zwei neue Stipendiengeber


Neu dabei sind in diesem Jahr die Öffentliche Versicherung Braunschweig sowie Dr. Frank Soyck und Carmen Soyck, die als Privatpersonen ein Stipendium vergeben, weil sie etwas zurückgeben möchten.

Nach der Verleihung der Urkunden blieb beim Buffet Zeit für persönliche Gespräche.

Aufruf zur nächsten Runde


Die Hochschule ruft Studenten auf, sich auch in der nächsten Runde zu bewerben, und lädt Unternehmen, Stiftungen, Vereine und Privatpersonen ein, sich als Förderer zu engagieren. Förderer können ihren Beitrag in der Regel steuerlich geltend machen. Informationen gibt es unter www.ostfalia.de/hochschule/organisation/stiftungen/deutschlandstipendium.

Die Förderer 2026 waren der AWO-Bezirksverband Braunschweig e.V., Dr. Frank Soyck und Carmen Soyck, die Erich-Zillmer-Stiftung, der Lions Club Wolfenbüttel e.V., die Öffentliche Versicherung Braunschweig, die Ostfalia Hochschulstiftung, der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V., PKF Fasselt Partnerschaft mbB, die Sartorius Corporate Administration GmbH, der Soroptimist Club Braunschweig, die Stadtbetriebe Wolfenbüttel, die Stadtwerke Wolfenbüttel, die Stiftergemeinschaft der Hochschulstiftung Gifhorn-Wolfsburg und der Verein zur Förderung der Fakultät Versorgungstechnik e.V..