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Massencrash auf der A7: Auch Retter aus unserer Region im Einsatz



Salzgitter | Wolfenbüttel

Massencrash auf der A7: Auch Retter aus unserer Region im Einsatz

von Alexander Panknin


Durch die Bergungsarbeiten war die A7 über Stunden gesperrt. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 30 aus Wolfenbüttel war im Einsatz. Foto: Polizei Hildesheim
Durch die Bergungsarbeiten war die A7 über Stunden gesperrt. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 30 aus Wolfenbüttel war im Einsatz. Foto: Polizei Hildesheim

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Hildesheim. Am Freitag gegen 19 Uhr kam es auf der A7 zu einem schweren Unfall mit etlichen beteiligten Autos. Insgesamt wurden dabei sieben Kinder und fünf Erwachsene verletzt. Auch die Feuerwehr Salzgitter musste zur Hilfe kommen. Es kam zu einem Sachschaden von mehr als 100.000 Euro. Dies teilte die Polizei Hildesheim mit.



Der Unfall ereignete sich zwischen der Rastanlage Hildesheimer-Börde und der Anschlußstelle Derneburg, Fahrtrichtung Süden. Dort hatte sich auf Grund von der dortigen einspurigen Baustelle ein Stauein Stau gebildet.

Insgesamt fünf Autofahrer übersahen das Stauende und fuhren ineinander. Betroffen waren zwei Autos aus Deutschland und je einer aus Dänemark, Schweden und Tunesien. In den ausländischen Fahrzeugennsaßen insgesamt sieben Kinder im Alter zwischen 4 und 11 Jahren.


Alle sieben Kinder und insgesamt fünf Erwachsene wurden bei dem Unfall verletzt. Die Verletzungen waren, bis auf die einer älteren Dame, die schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt wurde, nur leichterer Art. Der Sachschaden wird auf mehr als 100.000 Euro geschätzt. Aufgrund der Anzahl der Verletzten wurde durch die Leitstelle der Feuerwehr MANV 20 (Massenanfall von Verletzten mit circa 20 Personen) ausgelöst.

Zum Einsatz kamen die Feuerwehren aus Bad Salzdetfurth, Heinde und der FTZ (Feuerwehrtechnischen Zentrale) mit insgesamt 31 Einsatzkräften unter der Leitung des Stadtbrandmeisters aus Bad Salzdetfurth. An Rettungskräften waren insgesamt sechs Rettungswagen und zwei Notarztwagen aus Hildesheim und Salzgitter, sowie der Rettungshubschrauber Christoph 30 aus Wolfenbüttel vor Ort.

Weitere vier Rettungswagen wurden an der Rastanlage Hildesheimer Börde in Bereitschaft gehalten. Leiter der Rettungskräfte war die Leitende Notärztin aus dem St. Bernward Krankenhaus in Hildesheim. Von der Polizei waren insgesamt fünf Streifenwagen der Autobahnpolizei, aus Bad Salzdetfurth und der Stadt Hildesheim im Einsatz.

Weiter waren zwei Kräder der Johanniter Unfall-/ Stauhelfer eingesetzt, die sich vornehmlich um die Personen im Stau kümmerten. Auch waren mehrere Abschleppunternehmen und die Autobahnmeisterei vor Ort. Zur Versorgung der Verletzten, der Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge und anschließenden Reinigung der Fahrbahn musste die A7 in Fahrtrichtung Süden bis 23 Uhr gesperrt werden.

Auf der A7 staute sich der Verkehr zurück bis Hildesheim auf einer Länge von bis zu 10 Kilometern. Auch auf den Umleitungsstrecken und hier insbesondere der B6 kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Im Stau ereigneten sich zwei weitere kleinere Auffahrunfälle.


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