Ministerinnen weisen Überlegungen zu Minderheitsregierung zurück

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) weisen Überlegungen zu einer Minderheitsregierung entschieden zurück. Bär sagte der "Rheinischen Post", das sei "Blödsinn", eine Minderheitsregierung wolle niemand.

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Dorothee Bär und Katherina Reiche (Archiv)
Dorothee Bär und Katherina Reiche (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Berlin. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) weisen Überlegungen zu einer Minderheitsregierung entschieden zurück.


Bär sagte der "Rheinischen Post", das sei "Blödsinn", eine Minderheitsregierung wolle niemand. Reiche fügte hinzu, sie sehe das genauso. Man müsse damit aufhören, Kompromisse zu verteufeln und hinterher nach Gewinnern und Verlierern zu suchen. Wichtiger sei, zusammen an einem Strang zu ziehen, am besten in dieselbe Richtung, so Reiche.

Bär verteidigte das schwarz-rote Bündnis. Diese Koalition sei stabil. "Wir sind für vier Jahre gewählt, und wir werden diese vier Jahre auch gemeinsam gestalten", sagte die CSU-Politikerin. Sie und Reiche - und das gelte für die gesamte Bundesregierung - hätten klare Pläne für die gesamte Legislaturperiode, die sie Schritt für Schritt umsetzen wollten. "Und ganz offen gesagt: Als ich kürzlich am Kabinettstisch saß, dachte ich mir: Ich möchte eindeutig auf keinen meiner Kolleginnen und Kollegen im Kabinett verzichten. Dieses Team steht geschlossen."

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