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Modellkommune Wolfenbüttel: Zusage nur vertagt?



Wolfenbüttel

Modellkommune Wolfenbüttel: Zusage nur vertagt?

Die Landtagsabgeordneten Dunja Kreiser und Frank Oesterhelweg sind zuversichtlich, dass Wolfenbüttel am 12. April eine Zusage bekommt.

von Alexander Dontscheff


Ist eine volle Innenstadt bald wieder denkbar? Symbolbild
Ist eine volle Innenstadt bald wieder denkbar? Symbolbild Foto: Sina Rühland

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Wolfenbüttel. Am gestrigen Samstag gab das Land Niedersachsen die Namen der Städte bekannt, in denen als sogenannte Modellkommunen Öffungsszenarien getestet werden sollen (regionalHeute.de berichtete). Wolfenbüttel war nicht dabei. Doch das soll sich in der zweiten Runde ändern. Die Landtagsabgeordneten Dunja Kreiser (SPD) und Frank Oesterhelweg (CDU) zeigen sich optimistisch.



"Nachdem die Auswahl der Modellkommune feststand habe ich umgehend Kontakt zur Gesundheitsministerin aufgenommen. Wolfenbüttel hat keine Absage erhalten, lediglich die Bewerbungskommunen mit einer Inzidenz von unter 100 wurden im ersten Schritt als Modellkommune berücksichtigt", berichtet Dunja Kreiser in einer Pressemitteilung. Am 12. April werde eine weitere Auswahl unter den Kommunen mit einer Inzidenz über 100 getroffen. "Wolfenbüttel ist gut aufgestellt, eine Nachsteuerung für das Bewerbungsverfahren ist nicht erforderlich, das wurde mir aus dem Ministerium bestätigt", so Kreiser.

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Seitens der Stadtverwaltung sei nach ihrer Information eine Erweiterung des Testzentrums geplant. Das sei ein Ergebnis des großen Zuspruchs der Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt Wolfenbüttel wisse selbst am besten wo und wie sie nachsteuern müsse. "Da alle Kriterien für eine Modellkommune erfüllt sind, bin ich mir sicher, dass ein positiver Bescheid am 12. April für Wolfenbüttel ausgesprochen wird", betont Kreiser abschließend.

"Testkapazitäten deutlich erhöhen"


Auch Frank Oesterhelweg geht davon aus, dass Wolfenbüttel im zweiten Durchgang dabei sein wird. "Wir müssen dann unsere Testkapazitäten deutlich erhöhen. Dazu gehört auch der von Uwe Schäfer und mir gemachte Vorschlag, im SchmidtTerminal ebenfalls zu testen. Außerdem sollte die in einem Bus eingerichtete mobile Teststation auch zumindest die größeren Orte im ländlichen Umland anfahren, um dort ebenfalls Tests anzubieten“, schlägt der Landtagsvizepräsident in einem Presse-Statement vor.


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