"Multi-Tasking-Ninja" geht in den Ruhestand

Kita-Leiterin Britta Freiburger wurde nach 28 Jahren verabschiedet.

Zum Abschied gab es ein Blumenspalier.
Zum Abschied gab es ein Blumenspalier. | Foto: Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine

Groß Lafferde. Würde man für jede Stunde, die Leiterin Britta Freiburger in der Kita Groß Lafferde verbracht hat, ein Gummibärchen hinlegen, hätte man eine 88 Kilometer lange Strecke. Das rechnet der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Peine in einer Pressemeldung vor. Nach 28 Jahren wurde die engagierte Chefin, die sich selbst auch als Multi-Tasking-Ninja bezeichnet, obwohl das keine anerkannte Berufsbezeichnung sei, nun verabschiedet.



Zum Gottesdienst in der Bernwardskirche hatten sich neben Familie, Freunden und Kollegen auch viele Kinder eingefunden, die sich eine ganze Reihe Abschiedsrituale überlegt hatten. Zunächst würdigte Pastorin Julia Josephine Braunsteiner die Arbeit Freiburgers. „Sie haben sich immer sehr für ihre Mitarbeiter eingesetzt, den Ausbau des Gebäudes und Geländes und die Vergrößerung der Gruppenzahl begleitet. 28 Jahre waren Sie Teil einer Kita. Nun können Sie sich auf das freuen, was kommt. Gott hat alle Zeit in seinen Händen und er spendet den Segen für alle Tage“, bekräftigte sie.

Segen mit auf den Weg


Zum Lied „Ich schenk dir einen Regenbogen“ brachten die Kinder der scheidenden Leiterin viele kleine Geschenke. Etwas größere Geschenke gab es dann von den Kolleginnen, dem Ortsbürgermeister Rainer Röcken, den Elternvertretern, dem Kirchenvorstand und der Mitarbeitervertretung, die alle das Wirken Freiburgers in Grußworten würdigten. Pastor Dominik Christian Rohrlack entpflichtete als Vorsitzender des Kita-Verbandes Freiburger von ihren Aufgaben. Gemeinsam mit vielen Kindern gab er ihr den Segen mit auf den Weg.

Pastor Rohrlack entpflichtete Britta Freiburger.
Pastor Rohrlack entpflichtete Britta Freiburger. Foto: Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Peine


Nach dem Segen standen Kinder und Kollegen im Mittelgang Spalier, sangen das Lied „Viel Glück und viel Segen“ und überreichten jeder eine Blume an die frisch gebackene Ruheständlerin, die sich gerührt bedankte. „Die Rush-Hour des Lebens ist nun vorbei. Ich habe bei Google-Maps jetzt ein anderes Ziel eingegeben und freue mich auf die neuen Wege“, bekräftigte Freiburger und schenkte allen Kindern einen Wunschtstein zum Abschied.


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