Neue Ausstellung zeigt „Das Verschwinden der Mauer“

Der Fotograf Robert Conrad hielt die Momente fest, als das Symbol der Teilung und des Kalten Krieges verblasste.

Ein abgerissener Wachturm in Berlin.
Ein abgerissener Wachturm in Berlin. | Foto: Robert-Havemann-Gesellschaft / Robert Conrad / RHG_Fo_RoCon_7182_

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Marienborn. Ab dem 19. September präsentiert die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn eine Ausstellung zum Abriss der Berliner Mauer. Das teilt die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt in einer Pressemeldung mit.



Das Verschwinden der Berliner Mauer veränderte die Stadt ebenso wie ihr Bau. Kilometer an Beton und Stacheldraht und Hunderte Wachttürme wurden abgerissen oder in Gedenkzeichen an die untergegangene Diktatur verwandelt. In den Tagen, Wochen und Monaten nach dem Mauerfall 1989 lichtete der Fotograf Robert Conrad dieses verblassende Symbol der Teilung und des Kalten Krieges ab. Seine Bilder zeigen, wie die Stadt und ihre Menschen den einstigen Todesstreifen in Beschlag nahmen und in ihren Alltag integrierten.

65. Jahrestag des Baus der Mauer


Die Ausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. wird von der Stabsstelle Charlottenburg-Wilmersdorf gefördert. Sie wird anlässlich des 65. Jahrestags des Baus der Berliner Mauer in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn gezeigt.

Die Ausstellung ist bis zum 1. November in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn zu sehen. Der Eintritt ist kostenfrei.