Neue Projektgesellschaft soll Gewerbegebiet am Autobahnkreuz vorantreiben

Das Projekt Industrie- und Gewerbegebiet am Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter soll damit in die nächste Phase eintreten.

Bei der Gesellschaftsgründung (v.li.): Philipp Sticherling (Beurkundender Notar), Lothar Hagebölling (Berater der WRH), Alexander Hoppe (Bürgermeister der Stadt Königslutter am Elm), Christian Burgart (Geschäftsführer der Projektgesellschaft), Cassina Mönch (Prokuristin der Projektgesellschaft), Thomas Klein (Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Helmstedt) und Gerhard Radeck (Landrat des Landkreises Helmstedt).
Bei der Gesellschaftsgründung (v.li.): Philipp Sticherling (Beurkundender Notar), Lothar Hagebölling (Berater der WRH), Alexander Hoppe (Bürgermeister der Stadt Königslutter am Elm), Christian Burgart (Geschäftsführer der Projektgesellschaft), Cassina Mönch (Prokuristin der Projektgesellschaft), Thomas Klein (Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Helmstedt) und Gerhard Radeck (Landrat des Landkreises Helmstedt). | Foto: Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH

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Helmstedt. Ein weiterer Meilenstein für die Entwicklung des geplanten Industrie- und Gewerbegebietes am Autobahnkreuz Wolfsburg/Königslutter sei damit erreicht: Nach entsprechenden Beschlüssen der politischen Gremien haben jetzt der Landkreis Helmstedt und die Stadt Königslutter am Elm gemeinsam die „Industrie- und Gewerbegebiet A2/A39 Entwicklungsgesellschaft mbH“ gegründet. Das berichtet die Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH in einer Pressemitteilung.



Gesellschafter der neuen Gesellschaft sind zu gleichen Teilen der Landkreis Helmstedt und die Stadt Königslutter am Elm. Bei der Gründung wurden sie durch Landrat Gerhard Radeck und Bürgermeister Alexander Hoppe vertreten. Zum Geschäftsführer der Gesellschaft wurde Christian Burgart bestellt. Cassina Mönch erhält Einzelprokura. Beide werden die Entwicklung des Standortes auch künftig gemeinsam operativ vorantreiben. Parallel dazu bleiben Burgart und Mönch in ihren bisherigen Funktionen bei der Wirtschaftsregion Helmstedt GmbH tätig. So bleibt die Entwicklung des neuen Standortes eng mit der regionalen Wirtschaftsförderung verbunden.

Industriestandort bei Helmstedt entwickeln


„Mit der Gründung der Gesellschaft schaffen wir die organisatorische Grundlage, um aus einer großen Chance für unsere Region Schritt für Schritt einen konkreten Industriestandort zu entwickeln. Das Projekt am Autobahnkreuz A2/A39 steht beispielhaft dafür, wie wir den Strukturwandel im Landkreis Helmstedt aktiv gestalten wollen. Wir warten nicht darauf, dass Entwicklung passiert, sondern schaffen selbst die Voraussetzungen dafür“, erklärt Landrat Gerhard Radeck.


Alexander Hoppe, Bürgermeister der Stadt Königslutter am Elm: „Für Königslutter am Elm ist dieses Projekt eine große wirtschaftliche Entwicklungschance. Die Lage unmittelbar an A2 und A39 bietet hervorragende Voraussetzungen für neue industrielle und gewerbliche Ansiedlungen. Mit der gemeinsamen Gesellschaft bündeln Stadt und Landkreis ihre Kräfte und zeigen, dass wir dieses Projekt partnerschaftlich und mit einem klaren Ziel vorantreiben.“

Das geplante Industrie- und Gewerbegebiet umfasst eine Bruttofläche von rund 82 Hektar, liegt direkt am Autobahnkreuz und soll nach modernen Nachhaltigkeitskriterien entwickelt werden. Rund 65 Hektar sollen perspektivisch als vermarktbare Flächen zur Verfügung stehen. Bereits im Juni wurde ein Förderbescheid über vier Millionen Euro für Planungsleistungen übergeben. Die europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen läuft.

Für Geschäftsführer Christian Burgart beginnt mit der Gesellschaftsgründung nun die nächste Phase des Projektes: „Wir haben in den vergangenen Jahren viele Grundlagen geschaffen, Gespräche geführt, Fördermöglichkeiten erschlossen und die notwendigen politischen
Entscheidungen vorbereitet. Jetzt bekommt das Projekt eine eigene Gesellschaft und damit eine Struktur, die sich vollständig auf die Entwicklung des Standortes konzentrieren kann. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen aus einer Fläche am Autobahnkreuz einen zukunftsfähigen Industrie- und Gewerbestandort entwickeln – professionell und mit klarem Blick auf die Anforderungen künftiger Investoren, aber auch transparent und weiterhin im offenen Austausch mit allen Beteiligten und Anwohnern.“

In den kommenden Monaten stehen neben dem formalen Aufbau der Gesellschaft insbesondere die weitere Planung des Gebietes im Mittelpunkt. Parallel sollen die Voraussetzungen für eine möglichst frühzeitige Ansprache potenzieller Investoren geschaffen werden.
Cassina Mönch, Prokuristin der neuen Gesellschaft, betont dabei die Bedeutung eines strukturierten Projektaufbaus: „Vor uns liegt ein anspruchsvolles Projekt mit vielen Beteiligten und Planungsschritten, das bei den Menschen vor Ort auch Fragen und Sorgen mit sich bringt. Mir ist wichtig, dass wir ansprechbar sind, zuhören und die nächsten Schritte nachvollziehbar machen.“