Grasleben. In der Region Helmstedt entsteht ein neues Highlight für Familien und Tierfreunde: Das Artenschutzzentrum Grasleben öffnet am 1. Mai erstmals regulär seine Tore für Tagesgäste – und bietet zum Start direkt einen besonderen Anreiz für Besucher. Das teilt das Artenschutzzentrum in einer Pressemeldung mit.
Mehr als 120 Tiere aus rund 25 seltenen und bedrohten Arten leben auf dem rund 30.000 Quadratmeter großen Gelände am Bürgermeister-Frese-Ring 4c. Anders als klassische Zoos setzt das Zentrum dabei bewusst auf Artenschutz, Bildung und nachhaltige Zuchtprogramme. Ziel ist es, gefährdete Tierarten langfristig zu sichern und Wissen darüber zu vermitteln.
Einblicke in die Arbeit der Tierpfleger
Für Besucher bedeutet das: Neben seltenen Tieren wie Schneeleoparden, Nebelpardern oder Brillenlanguren gibt es Einblicke in die Arbeit der Tierpfleger, kommentierte Fütterungen und zahlreiche Angebote für Familien. Auch ein großer Abenteuerspielplatz und ein Imbissbereich stehen pünktlich zur Eröffnung bereit.

Die Gehege, wie hier die Geparden-Anlage, sind auf seltene und bedrohte Arten ausgelegt. Foto: Artenschutzzentrum Grasleben
Die Betreiber, Tobias Froböse und Alexandra Drick, setzen dabei bewusst auf Eigeninitiative: „Wir haben das Artenschutzzentrum vollständig privat aufgebaut – ohne Fördermittel. Jeder Besucher trägt direkt dazu bei, dass wir bedrohte Arten schützen können.“
Start am 1. Mai
Start ist am 1. Mai – ein spontaner Besuch ist von 11 bis 19 Uhr möglich. Ab dem 1. Mai ist das Gelände regelmäßig von Donnerstag bis Sonntag geöffnet (9 bis 19 Uhr), während der niedersächsischen Schulferien sogar täglich. Ein Besuch ist dann erstmals auch spontan ohne Voranmeldung möglich.

Klettern, toben, entdecken: Der neue Abenteuerspielplatz soll besonders Familien anziehen. Foto: Artenschutzzentrum Grasleben
Zum Start wollen die Betreiber möglichst viele Menschen für das Projekt begeistern – und legen eine zeitlich begrenzte Aktion auf: Wer noch bis zum 30. April eine Jahreskarte per E-Mail bucht, bekommt einen zusätzlichen Monat gratis dazu. Damit will das Artenschutzzentrum bewusst auf langfristige Unterstützung setzen. Mehr Infos gibt es hier.

