Österreich drängt auf Asylverfahren außerhalb der EU

Angesichts der Szenen in der spanischen Exklave Ceuta drängt Österreich darauf, die Bearbeitung von Asylverfahren künftig in Staaten außerhalb der EU auszulagern. Österreichs Innenminister Gerhard Karner sagte der "Welt", die rechtlichen Möglichkeiten dazu seien mit dem EU-Asylpakt geschaffen worden.

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Gerhard Karner (Archiv)
Gerhard Karner (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Wien. Angesichts der Szenen in der spanischen Exklave Ceuta drängt Österreich darauf, die Bearbeitung von Asylverfahren künftig in Staaten außerhalb der EU auszulagern.


Österreichs Innenminister Gerhard Karner sagte der "Welt", die rechtlichen Möglichkeiten dazu seien mit dem EU-Asylpakt geschaffen worden. Den Worten müssten nun Taten folgen. Das Ziel sei, Bilder wie die aus Ceuta und Tote im Mittelmeer zu verhindern. Die Vorfälle in Ceuta hätten dem Vorhaben, Asylverfahren in Drittstaaten abzuhalten, weitere Dynamik gebracht.

Karner erklärte weiter, dass sogenannte Rückkehrzentren für abgelehnte Asylbewerber und Asylverfahren in Staaten außerhalb Europas die Verbreitung von Falschmeldungen und Schleuserkriminalität verhindern könnten.