Patientenschützer kritisieren Warkens Pflegereform

Der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hat scharfe Kritik an den Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für eine Pflegereform geübt. "Nina Warkens Entwurf zur Pflegereform ist ein harter Schlag für pflegende Angehörige", sagte Brysch der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe).

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Nina Warken (Archiv)
Nina Warken (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Berlin. Der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hat scharfe Kritik an den Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für eine Pflegereform geübt.


"Nina Warkens Entwurf zur Pflegereform ist ein harter Schlag für pflegende Angehörige", sagte Brysch der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). Viele reduzierten ihre Arbeitszeit oder gäben ihren Beruf ganz auf und nähmen erhebliche finanzielle Einbußen in Kauf. Statt dieses Engagement zu stärken und anzuerkennen, sollten nun ausgerechnet bei den Rentenansprüchen Kürzungen vorgenommen werden.

Das sende ein "fatales Signal" an diejenigen, die täglich Verantwortung übernehmen und das Pflegesystem maßgeblich entlasteten. "Der Pflegedienst Deutschlands wird abgestraft", so Brysch.

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