Peine. Vor ziemlich genau zwei Jahren hatte die Kleine Königsrunde 2017 in Zusammenarbeit mit der Weinhandlung Euling einen eigenen Gin kreiert und eigenhändig 1.000 Flaschen davon abgefüllt. Vom Verkaufspreis jeder Flasche flossen drei Euro in den Spendentopf. Wie Nicole Laskowski in einer Pressemitteilung berichtet, konnten bereits die Deutsche Knochenmarkspenderdatei und die Hospizbewegung Peine mit Geldspenden bedacht werden. Nun wurde die Patientenbetreuung im Klinikum Peine mit den letzten 1.000 Euro aus dem Erlös des Wacholderschnapsverkaufs bedacht.
„Nun sind die letzten 333 Flaschen verkauft und wir haben uns schnell darauf geeinigt, dass die 1.000 Euro an die Patientenbetreuung im Klinikum Peine gehen sollen. Hier leisten Ehrenamtliche sehr wertvolle Arbeit, indem sie sich um kranke Menschen kümmern. Meist bezahlen sie kleine Geschenke, Blumen oder ähnliches aus eigener Tasche. Da wollten wir gerne helfen“, bekräftigt die Runde.
So kamen Thorsten Bronstert vom TSV Bildung, Yannick Höver vom Corps der Bürgersöhne, Arnd Laskowski von der Schützengilde, Carsten Rösner vom MTV Vater Jahn Peine, Christopher Selle vom Bürger-Jäger-Corps, Wolfgang Thiel von Peiner Walzwerker Verein und Chistian Walter vom Neuen Bürger Corps gemeinsam mit Euling-Chef Oliver Pirrwitz vor dem Klinikum zusammen, um einen symbolischen Scheck zu überreichen.
„Für uns wird heute ein Traum wahr! Wir bekommen ganz selten Spenden und eine so große Summe noch nie. Wir konnten das alle gar nicht glauben, als die Nachricht kam und mussten es erst mehrmals lesen“, dankte Ursula Kalkreuth von der Patientenbetreuung. Gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen nahm sie den Scheck entgegen.
Erlös aus Ginverkauf wurde an Patientenbetreuung gespendet
Die Patientenbetreuung freut sich über die Spende: "Wir konnten es gar nicht glauben und mussten es mehrere Male lesen."
Die Scheckübergabe an die Patientenbetreuung. | Foto: Privat
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