Technik trifft Dorfgeschichte: Diese Trafostation ist jetzt ein Kunstwerk

Die künstlerische Gestaltung dieses Infrastruktur-Elements greift Motive aus der Ortschaft auf.

Im Schatten der Trafostation (von links): Jonas Methner (Bürgerverein „Wir für Liedingen“), Tobias Grünert (Gemeindebürgermeister), Ralf Baumgarten (avacon), Axel Richter (Bürgerverein „Wir für Liedingen“), Benno Schünemann (Ortsbürgermeister Bodenstedt/Liedingen/Köchingen).
Im Schatten der Trafostation (von links): Jonas Methner (Bürgerverein „Wir für Liedingen“), Tobias Grünert (Gemeindebürgermeister), Ralf Baumgarten (avacon), Axel Richter (Bürgerverein „Wir für Liedingen“), Benno Schünemann (Ortsbürgermeister Bodenstedt/Liedingen/Köchingen). | Foto: Gemeinde Vechelde

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Vechelde. Die Ortschaft Liedingen bei Vechelde hat seit Kurzem einen neuen Blickfang: Der Stromnetzbetreiber Avacon hat laut einer Pressemitteilung der Vechelder Gemeindeverwaltung an der Kirchstraße/Ecke Holzweg eine Trafostation künstlerisch gestalten lassen. Das Motiv zeigt Landschaft und Tiere und greift damit den ländlichen Charakter des Vechelder Ortsteils auf. Gestaltet wurde das Kunstwerk von der durch die Avacon beauftragten Agentur Highlightz.



„Die Gestaltung passt sehr gut zu Liedingen. Sie zeigt nicht nur eine schöne Landschaft, sondern auch das, was unsere Ortschaften ausmacht: Nähe zur Natur, dörfliches Leben und einen starken Bezug zur eigenen Umgebung“, führt Ortsbürgermeister Benno Schünemann aus und freut sich zusammen mit dem Ortsrat, dem Bürgerverein „Wir für Liedingen“ und der Gemeinde Vechelde über die neu gestaltete Trafostation.

Technik trifft Dorfgeschichte


Auch Avacon-Kommunalreferent Ralf Baumgarten betont den lokalen Bezug der Gestaltung: „Unsere Trafostationen sind Teil der technischen Infrastruktur, stehen aber mitten in den Orten. Deshalb möchten wir sie dort, wo es passt, auch als sichtbare Bestandteile des Ortsbildes gestalten. In Liedingen verbindet das Motiv Natur, Landschaft und dörfliche Identität.“

Die Trafostation bleibt weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Stromversorgung. Durch die künstlerische Gestaltung erhält sie jedoch eine zweite Funktion: Sie verschönert das Ortsbild, schafft Wiedererkennungswert und lädt dazu ein, genauer hinzuschauen.

Ein Kunstprojekt mit Erfolgsgeschichte


Seit 2010 habe die Avacon bereits rund 800 eigene Trafostationen mit Motiven gestalten lassen. Jedes Jahr sollen rund 50 weitere hinzukommen. Die Kunstwerke mit passenden regionalen Motiven sollen zur Verschönerung des Ortsbildes beitragen und zugleich eine Präventionsmaßnahme gegen wilde Graffiti darstellen.

Themen zu diesem Artikel


Strom