Niedersachsen schrumpft und die Region schrumpft mit

Neue Daten des Statistischen Landesamtes zeigen: Der Bevölkerungsrückgang trifft auch die Region.

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Symbolfoto. | Foto: Pixabay

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Region. Niedersachsen verliert das zweite Jahr in Folge an Bevölkerung, und auch in den Städten und Landkreisen der Region kam es im Jahr 2025 in einigen Kommunen zu Verlusten.



Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen mitteilt, lebten zum Stichtag am 31. Dezember 2025 insgesamt 8.000.826 Menschen im Land. Das entspricht einem Minus von 3.663 Personen im Vergleich zum Vorjahr, nachdem bereits 2024 ein ähnlich hoher Rückgang zu verzeichnen war. Gleichzeitig stieg das Durchschnittsalter im Land mit 45,2 Jahren auf einen neuen Höchststand, während der Anteil der ausländischen Bevölkerung auf 11,7 Prozent anwuchs.

Bevölkerungsverluste in der Region


In der Region Braunschweig zeigt sich bei den einzelnen Kommunen ein sehr durchwachsenes Bild. Besonders stark von Rückgängen betroffen ist der Landkreis Goslar, der mit einem Minus von 693 Personen auf 126.082 Einwohner fällt, sowie die Stadt Salzgitter, deren Bevölkerung um 537 auf 104.433 Menschen schrumpfte. Beide Kommunen gehören mit einem Minus von jeweils rund 0,5 Prozent zu den am stärksten betroffenen Gebieten des Landes. Auch im Landkreis Helmstedt setzt sich dieser Abwärtstrend fort: Hier sank die Zahl der Bürgerinnen und Bürger um 456 auf nunmehr 89.771.

Leichtes Minus in der Löwenstadt und im Umland


Selbst die größeren Zentren und das direkte Umland bleiben von dieser demografischen Entwicklung nicht verschont. Die Stadt Braunschweig verzeichnete einen leichten Rückgang um 151 Personen auf 252.811 Einwohner. Im Landkreis Wolfenbüttel verringerte sich die Bevölkerungszahl um 446 auf 117.844 Bürger, während der Landkreis Gifhorn ein Minus von 425 Einwohnern hinnehmen musste und nun bei 175.518 Personen steht. Den landesweit größten prozentualen Verlust im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete mit einem Minus von 0,74 Prozent der nahegelegene Landkreis Northeim.

Wolfsburg, Peine und Göttingen wachsen


Gegen den landesweiten Trend konnten im östlichen Niedersachsen nur sehr wenige Kommunen Zuwächse verbuchen. Die Stadt Wolfsburg wuchs um 253 Personen auf insgesamt 129.813 Einwohner. Auch der Landkreis Peine verzeichnete mit einem Plus von 104 Personen einen leichten Anstieg auf 137.149 Bürger. Den mit Abstand größten absoluten Zuwachs in ganz Niedersachsen verbuchte der Landkreis Göttingen, wo die Zahl der Einwohner um 2.915 Personen auf 330.943 anstieg. Regional betrachtet bleibt der demografische Wandel im südöstlichen Niedersachsen damit eine spürbare Herausforderung.