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Praktikabel, aber keine Akzeptanz: Hygienebarometer vor dem Aus



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Praktikabel, aber keine Akzeptanz: Hygienebarometer vor dem Aus

von Alexander Dontscheff


Die Hygiene in der Küche als Werbungsfaktor einzusetzen, hat wenig Anhänger gefunden. Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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Hannover. Das Hygienebarometer, ein freiwilliges System zur Transparentmachung der Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung, wurde von April bis Oktober 2017 im Rahmen eines Pilotprojektes in den Städten Brauschweig und Hannover getestet. Die Auswertung hat nun ergeben, dass das Projekt wohl vor dem Aus steht.



"Das Pilotprojekt hat gezeigt, dass die Generierung der Bescheinigung zum Hygienebarometer und die Mitteilung an den Lebensmittelunternehmer in den Lebensmittelüberwachungsbehörden praktikabel sind. Leider haben nur wenige Betriebe (4 Prozent) von der Möglichkeit eines Aushanges der Bescheinigung zum Hygienebarometer Gebrauch gemacht", erklärt Natascha Manski, Pressesprecherin des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf Anfrage von regionalHeute.de.

Eine Ausweitung des Hygienebarometers unter den Bedingungen des Pilotprojektes auf ganz Niedersachsen lasse keine neuen Erkenntnisse erwarten, und werde daher nicht angestrebt. "Niedersachsen wird sich weiterhin für ein bundesweit einheitliches Vorgehen für den Bereich der Transparentmachung von Ergebnissen der Lebensmittelüberwachung und Veröffentlichung von Lebensmittelwarnungen und Verstößen stark machen und hierzu auch den Dialog mit der neuen Bundesregierung suchen", so Natascha Manski abschließend.


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