Repair-Cafés und Fair-Trade: Klimaschutzprojekte mit 35.000 Euro gefördert

Zahlreiche Projekte aus der ganzen Region konnten sich über eine Förderung freuen. Eine neue Förderrunde startet schon bald.

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Symbolfoto. | Foto: Pixabay

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Region. Das Förderprogramm „Klimafreundlich leben“ des Regionalverbands Großraum Braunschweig fördert im sechsten Jahr Projekte, die Klimaschutz und erstmalig auch Klimaanpassung verfolgen. Eine weitere Förderrunde folgt im Herbst 2026, wie der Regionalverband in einer Pressemitteilung ankündigt.



Viele Projekte zielten in diesem Jahr auf das Thema Bildung ab. Junge Menschen – teilweise schon im Kita-Alter – sollen auf spielerische, aber sachliche Art und Weise an die Themen herangeführt werden. So werden Unterrichtsmaterialien, Workshops, Ausstattung wie Wetterstationen oder Sonnensegel für Outdoor-Klassenräume gefördert. Insgesamt seien 25 Anträge eingereicht worden – so viele wie noch nie zuvor. Gefördert wurden schließlich 14 Anträge mit insgesamt 35.000 Euro. Auch Klassiker wie Reparatur-Cafés, die es bereits in vielen Ecken der Region gibt, erhalten wieder Förderungen, denn gerade diese Einrichtungen würden für den Gedanken der Verstetigung von Projekten stehen. So erhält das Repair Café Schöppenstedt 2.300 Euro, mit denen speziell gestaltete Arbeitsplätze für Smartphone- und Laptop-Reparaturen eingerichtet werden sollen. Damit solle vor allem Jugendlichen gezeigt werden, dass Reparieren eine Alternative zu Neuanschaffungen ist.

Antragsphase beginnt bald


Der Aufbau und Betrieb eines von Schülern geführten Fair-Trade-Cafés in Wolfsburg sei ein besonders ganzheitliches Projekt. Es soll den bewussten Konsum fair gehandelter Produkte, klimafreundliche und ressourcenschonende Alltagspraktiken und Kompetenzen in den Bereichen Nachhaltigkeit und globaler Verantwortung vermitteln. Saskia von Steen, verantwortlich für das Förderprogramm beim Regionalverband: „Seit zwei Jahren haben wir zunehmend Projektanträge aus dem Bereich Kinder- und Jugendbildung – das freut uns sehr.“ Und weiter sagt sie: „Zum ersten Mal haben wir in diesem Jahr unsere Kriterien explizit in Richtung Klimaanpassung geöffnet. Wir haben einige Projekte bekommen, die Klimaschutz und Klimaanpassung vereinen, wenige die ganz auf Klimaanpassung abzielen. Daher wünschen wir uns in der zweiten Runde gern mehr davon.“

Die Antragsmöglichkeit der zweiten Phase beginnt am 1. Juli 2026 – nähere Infos gibt es online.

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