Deswegen fällt die Sölter Altstadt-Kirmes diesmal aus

Nach Rückschlägen im Vorjahr fällt die Kirmes dieses Jahr komplett aus. Das planen die Organisatoren für die Zukunft.

von Rudolf Karliczek und


Die Werbegemeinschaft – hier mit (v.l.) Heinz Strauß, Katja Rothkamm und Philipp Schwarze – hat die Kirmes abgesagt.
Die Werbegemeinschaft – hier mit (v.l.) Heinz Strauß, Katja Rothkamm und Philipp Schwarze – hat die Kirmes abgesagt. | Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter. Viele hatten sich bereits darauf gefreut, doch diesmal werden sich keine Karussells in der Altstadt drehen: Die Sölter Altstadt-Kirmes – sie wird 2026 ausfallen. Die Werbegemeinschaft Salzgitter-Bad hat sich dazu entschieden, die vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebte Veranstaltung, die normalerweise Ende April, Anfang Mai stattfindet, diesmal abzusagen. Das berichten Vorstandsmitglieder im Gespräch mit regionalHeute.de.



"Die Sölter Altstadt-Kirmes sollte stattfinden. Wir haben sie in diesem Jahr aufgrund unserer Planungen ausfallen lassen", bestätigt Philipp Schwarze, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Werbegemeinschaft. Dies sei aber nicht das endgültige Ende der beliebten Veranstaltung in der Altstadt. "Sie wird nicht generell abgesagt für die nächsten Jahre. Wir stellen das Konzept neu auf."

Neue Aussteller sollen zur nächsten Altstadt-Kirmes kommen


Dazu zählen, laut Schwarze, auch neue Schausteller, "so dass es für die meisten interessanter wird", kündigt das Vorstandsmitglied der Werbegemeinschaft an. Diese Neuplanung sei zeitintensiv. Daher lasse sie sich nicht mehr aktuell und in diesem Jahr umsetzen.

Der Ausfall in diesem Jahr, erklärt Heinz Strauß, Vorstandsvorsitzender, lasse sich auch auf die Termine zurückführen, die im eigentlich angedachten Kirmes-Zeitraum (30. April bis 3. Mai) parallel stattfinden – etwa die Walpurgis-Veranstaltungen im Harz. Als die Planungen im Vorjahr losgingen, hätte sich bereits herausgestellt, dass es schwierig werden würde, ausreichend Zusagen von Schaustellern zu bekommen.

Schmerzhafte Erfahrungen im Vorjahr


"Das sind Probleme, die wir bisher auch noch nicht kannten", so Strauß, der erklärt, dass manche Schausteller vermehrt kurzfristig absagen würden. "Das hat uns letztes Jahr wehgetan, weil wir dann leere Standplätze hatten." Die Organisatoren hätten zwar noch das Bestmögliche aus der Situation gemacht. "Das sind aber nicht die Standards, die wir uns setzen", betont Strauß.

Daher wollen die Veranstalter für die nächste Kirmes in der Planung diese Dinge berücksichtigen. "Wir machen es richtig oder gar nicht", sagt Strauß. Für 2026 heißt das also: gar nicht. Künftig könnte die Kirmes aber noch mal an Qualität dazugewinnen.

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