Salzgitter. Der Redaktion wurde mitgeteilt, dass seit rund zwei Wochen ein offenbar unzureichend abgesichertes Glasfaser-Leerrohr auf einem Gehweg in der Chemnitzer Straße im Bereich der Hausnummer 4 liege. Das Kabel sei im Zuge von Glasfaserarbeiten verlegt worden, ende jedoch mitten auf dem Gehweg und rage teilweise zwischen den Pflastersteinen hervor.
Teilweise würden die Schlaufen offen auf der Laufstrecke liegen und Stolperfallen darstellen. Nach Angaben von Anwohnern soll es bereits mehrere Beschwerden bei der Stadt gegeben haben. regionalHeute.de wollte daher von der Stadt wissen, welche Kenntnisse man von der Situation vor Ort hat. Wie bewertet die Stadt die Gefährdungssituation für Passanten vor Ort? Und welche Maßnahmen sind gegebenenfalls in welchem Zeitrahmen geplant?
Absicherungsbake wurde verschoben
"Der Fall ist der Stadtverwaltung bekannt", teilt Dr. Martin Neumann aus dem Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Salzgitter mit. Zur Absicherung des herausragenden Glasfaserkabels habe die Stadt bereits vor längerer Zeit eine Absicherungsbake über das Kabel gestellt und das Kabel selbst an dieser Bake gesichert. "Leider wurde die Bake verschoben. Die Bake wird durch die Straßenkontrolle wieder an die betroffene Stelle gerückt und gesichert.", so der Stadtsprecher.
Firma wurde angeschrieben
Die zuständige Firma sei per Mail über den Vorgang unterrichtet und zur unverzüglichen Abstellung der Situation aufgefordert worden.

