SPD Niedersachsen legt 10-Punkte-Programm für Bildung und Betreuung vor

Die SPD Niedersachsen hat ein 10-Punkte-Programm für bessere Bildung und Betreuung im Land vorgelegt.

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Olaf Lies (Archiv)
Olaf Lies (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Hannover. Die SPD Niedersachsen hat ein 10-Punkte-Programm für bessere Bildung und Betreuung im Land vorgelegt. Das teilte Ministerpräsident und Landeschef Olaf Lies am Dienstag mit. Das Programm umfasst kurzfristige, mittelfristige und längerfristige Schritte und zielt darauf ab, Bildung angesichts des rasanten Wandels durch Digitalisierung und gesellschaftliche Veränderungen zu modernisieren. Ein zentraler Punkt ist die Forderung nach Schulsozialarbeit an jeder Schule in Niedersachsen.


Wie Generalsekretärin Dörte Liebetruth erläuterte, soll ein Stufenplan innerhalb von fünf Jahren sicherstellen, dass jede Schule mindestens eine halbe Stelle mit landesfinanzierter Sozialarbeit erhält. Der Start ist für den Doppelhaushalt 2027/28 vorgesehen.

Weitere Schwerpunkte sind die verbindliche Verankerung von KI- und Medienkompetenz im Lehrplan, die Stärkung der frühkindlichen Bildung sowie Maßnahmen gegen Unterrichtsausfall. Das Programm sieht unter anderem vor, Handys aus Grundschulen zu verbannen und sich für ein Social-Media-Verbot unter 14 Jahren einzusetzen. Zudem sollen digitale Endgeräte ab dem Schuljahrgang 7 kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

Die SPD betont, dass Bildung das zentrale Zukunftsversprechen sei und Herkunft nicht über die Chancen eines Kindes entscheiden dürfe.

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