Hildesheim. Bei einem versuchten Tötungsdelikt in Hildesheim ist in der Nacht zu Donnerstag, 24. September, ein 27 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Das teilten die Staatsanwaltschaft Hildesheim und die Polizeiinspektion Hildesheim mit.
Nach bisherigen Ermittlungen kam es im Bereich der Berliner Straße zwischen zwei 27 und 43 Jahre alten Hildesheimern zu Streitigkeiten, die in einer körperlichen Auseinandersetzung mündeten.
Im Rahmen der Auseinandersetzung soll der 43-Jährige seinen Kontrahenten mit einem Messer attackiert haben. Dem 27-Jährigen gelang es, zu einer nahegelegenen Tankstelle zu flüchten, von wo ein Zeuge den Notruf wählte.
Das Opfer kam im weiteren Verlauf schwer verletzt in ein Krankenhaus und wurde dort notoperiert.
Der 43-Jährige entfernte sich zunächst vom Tatort und meldete sich später telefonisch bei der Polizei. Daraufhin wurde er an seiner Wohnanschrift angetroffen und vorläufig festgenommen.
Beide Männer sollen sich kennen. Die genauen Hintergründe und Umstände des Tatgeschehens sind Gegenstand der andauernden Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft hat beim Amtsgericht einen Antrag auf Untersuchungshaft gegen den 43-Jährigen gestellt.
Der Mann soll noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Über das Ergebnis der Vorführung wird am kommenden Montag nachberichtet.
Staatsanwaltschaft beantragt U-Haft nach versuchtem Tötungsdelikt in Hildesheim
Bei einem versuchten Tötungsdelikt in Hildesheim ist in der Nacht zu Donnerstag, 24. September, ein 27 Jahre alter Mann schwer verletzt worden.
Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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