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Tod im Rettungswagen: Auch ein Jahr danach noch keine Klarheit



Wolfenbüttel

Tod im Rettungswagen: Auch ein Jahr danach noch keine Klarheit

von Alexander Dontscheff


Der Rettungswagen war auf die Seite gekippt, der sich darin befindende Patient verstorben. Fotos: Archiv/Alexander Dontscheff
Der Rettungswagen war auf die Seite gekippt, der sich darin befindende Patient verstorben. Fotos: Archiv/Alexander Dontscheff Foto: Alexander Dontscheff

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Wolfenbüttel. Heute vor einem Jahr kam es auf dem Neuen Weg Ecke Mittelweg zu einem Unfall mit einem Rettungswagen, bei dem dieser auf die Seite kippte. Der sich darin befindende 80-jährige Patient verstarb an der Unfallstelle. Bis heute ist nicht geklärt, ob der Mann an den Folgen des Unfalls oder seiner Erkrankung gestorben ist.



"Das letzte Gutachten ist gerade bei uns eingegangen und wird nun ausgewertet. Vermutlich Mitte September ist mit einer Abschlussentscheidung der Staatsanwaltschaft zu rechnen", erklärt Staatsanwalt Christian Wolters auf Anfrage von regionalHeute.de.

Am 23. August 2017 warder Rettungswagen mit dem 80-jährigen Patienten mit Sonder- und Wegerecht von der Salzdahlumer Straße kommend in Richtung Mittelweg unterwegs, um dann weiter in das städtische Klinikum zu fahren. Im Kreuzungsbereich kam es dann zum Zusammenstoß mit einem Porsche, der den Neuen Weg in Richtung stadteinwärts befuhr. Durch den Zusammenstoß drehte sich der Rettungswagen einmal um die eigene Achse, kippte um und kam auf der Seite zum Liegen.


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Der verunfallte Porsche. Foto: Dontscheff



Der 80-jährige Patient verstarb noch an der Unfallstelle. Zudem wurden der 44-jährige Notarzt, sowie eine 29-jährige Rettungsassistentin, die sich beim Patienten im hinteren Teil des Rettungswagen befanden, schwer verletzt. Der 22-jährige Fahrer des Rettungswagen sowie der 59-jährige Fahrer des Porsche wurden leicht verletzt.



Für Aufregung sorgte der Fall außerdem, weil sich das DRK über Gaffer beschwerte, die den Einsatz behindert hätten. Auch das Verhalten eines Pressefotografen wurde durch Stadt, Feuerwehr und Journalistenverband kritisiert.

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