Tödlicher Unfall bei Tostedt und weitere Polizeieinsätze am Wochenende

Im Landkreis Harburg hat es am Wochenende mehrere Polizeieinsätze gegeben.

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Polizei (Archiv)
Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Tostedt. Im Landkreis Harburg hat es am Wochenende mehrere Polizeieinsätze gegeben. Wie die Polizeiinspektion Harburg mitteilte, kam es dabei unter anderem zu einem tödlichen Verkehrsunfall, einer Trunkenheitsfahrt und einem Fußgänger auf der Autobahn. Der schwerste Vorfall ereignete sich am Samstagabend gegen 18:05 Uhr zwischen Sprötze und Holm-Seppensen.


Ein 22-jähriger Motorradfahrer war auf der Kreisstraße 72 in Richtung Sprötze unterwegs, überholte eine andere Kradfahrerin mit überhöhter Geschwindigkeit und geriet anschließend auf die Gegenfahrspur. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen.

Der Motorradfahrer verstarb noch an der Unfallstelle; die 47-jährige Pkw-Fahrerin blieb unverletzt. Die Kreisstraße war bis etwa 21:30 Uhr voll gesperrt. In Seevetal/Ramelsloh hat sich am Samstagnachmittag ein 61-jähriger Rennradfahrer bei einem Sturz schwer verletzt.

Er befuhr die Ohlendorfer Straße in Richtung Ramelsloh und führte aus bisher unbekannten Gründen eine Gefahrenbremsung durch, bei der er stürzte. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.

Lebensgefahr bestand nicht. Die Polizei Winsen hat am späten Samstagabend einen 29-jährigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Einer Verkehrsteilnehmerin war der Transporter aufgefallen, weil er langsam und in Schlangenlinien fuhr.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch fest; ein Atemalkoholtest ergab 2,58 Promille. Daraufhin wurden eine Blutprobe entnommen, der Führerschein beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Bereits am Samstagnachmittag war auf dem Parkplatz eines Baumarktes an der Max-Planck-Straße ein dunkelgrauer BMW zerkratzt worden. Der Schaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt.

Hinweise nimmt die Polizei Winsen unter 04171/7960 entgegen. Auf der Autobahn 39 hat ein Fußgänger am Samstagabend für einen Einsatz der Autobahnpolizei gesorgt. Mehrere Verkehrsteilnehmer hatten den Mann gegen 20:30 Uhr gemeldet.

Er konnte am Maschener Kreuz gestoppt werden. Der 40-Jährige befand sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand und stand vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Er verletzte sich selbst und leistete beim Transport Widerstand. Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise gefährdet wurden, können sich bei der Autobahnpolizei Maschen melden.


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