Nienburg. Ein 23-jähriger Mann aus dem Landkreis Nienburg ist dringend verdächtig, einem 25-jährigen Familienangehörigen in Nienburg mit einem Messer eine lebensgefährliche Verletzung zugefügt zu haben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Verden am Dienstag mit.
Die Staatsanwaltschaft Verden und die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg ermitteln mit Hochdruck in dem Fall.
Nach Angaben der Ermittler ereignete sich die Tat am vergangenen Sonntag, 25. Oktober, gegen 19 Uhr. Der 25-Jährige flüchtete daraufhin in einen Imbiss, wo er zusammenbrach.
Der Beschuldigte wurde von unbeteiligten Passanten überwältigt und durch unmittelbar eintreffende Polizeikräfte vorläufig festgenommen.
Nach aktuellem Erkenntnisstand wurde der 25-Jährige lebensgefährlich verletzt und überlebte den Angriff nur dank einer unmittelbaren medizinischen Versorgung. Er befindet sich weiterhin im Krankenhaus.
Der Beschuldigte wurde am Montag einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Verden vorgeführt, der seine vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus anordnete. Die Ermittlungen dauern an; aus ermittlungstaktischen Gründen werden derzeit keine weiteren Erkenntnisse zum genauen Tathergang mitgeteilt.
Verdacht des versuchten Totschlags in Nienburg
Ein 23-jähriger Mann aus dem Landkreis Nienburg ist dringend verdächtig, einem 25-jährigen Familienangehörigen in Nienburg mit einem Messer eine lebensgefährliche Verletzung zugefügt zu haben.
Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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