Großflächige Jagd am Samstag: Bundesstraße wird gesperrt

Als Prävention gegen die Afrikanische Schweinepest ist insbesondere die Reduktion der Wildschweine ein wichtiges Ziel dieser Jagd.

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Symbolbild | Foto: Niedersächsische Landesforsten / NLF

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Gifhorn. Das Forstamt Wolfenbüttel der Niedersächsischen Landesforsten führt am Samstag, 31. Oktober, gemeinsam mit weiteren Jagdrevieren eine großflächige Bejagung in den Waldgebieten Giebelheide beziehungsweise Joneck durch. Aus diesem Grund wird die B244 in der Zeit von voraussichtlich 9 bis 14 Uhr voll gesperrt. Das berichten die Niedersächsischen Landesforsten in einer Pressemitteilung.



Von der Vollsperrung betroffen ist der durch den Wald führende Abschnitt der Bundesstraße 244 zwischen den Ortschaften Rühen und Parsau im Landkreis Gifhorn. Eine Umleitung über die Kreisstraße 322 (Zum Giebel) wird eingerichtet und durch entsprechende Schilder verdeutlicht. Nach Beendigung der Jagd wird die Straßensperrung umgehend wieder aufgehoben.

Warum die Sperrung?


Sperrungen und Verkehrsberuhigungen bei großflächigen Jagden sind aus Sicherheitsgründen erforderlich. Revierleiter Dennis Glanz von der Revierförsterei Danndorf erklärt: „Während der Jagd können plötzlich Wildtiere oder Jagdhunde die Straße queren. Zum Schutz der Tiere und des Verkehrs ist diese Vollsperrung erforderlich.“ Er bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und darum, besonders aufmerksam zu fahren.

Reduktion der Wildschweine


Die Jagd dient dem Schutz vor Wildkrankheiten und Seuchen. Als Prävention gegen die Afrikanische Schweinepest ist insbesondere die Reduktion der Wildschweine ein wichtiges Ziel dieser Jagd. Die natürliche Verjüngung der Waldbaumarten und somit die Gesundheit und Vielfalt im Wald ist ein übergeordnetes Ziel in den Niedersächsischen Landesforsten. Wildtiere, wie zum Beispiel Rehe, fressen die Keimlinge, Knospen und Triebe, junger Waldbäume. Ist ihre Anzahl zu hoch, gefährdet ihr Verbiss die Verjüngung im Wald. Durch die Jagden wird die Anzahl der Wildtiere reguliert und an den Wald vor Ort angepasst.