Verhandlungsrunden im Handel: Am Mittwoch kann es zu Warnstreiks kommen

Bereits übermorgen drohen im Handel aufgrund eines Warnstreiks Einschränkungen.

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Symbolbild. | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Region. Am kommenden Mittwoch kann es zu Streiks im Einzel- und Großhandel in der Region kommen. Das teilt die Gewerkschaft ver.di mit, die dazu aufgerufen hat. Grund sei eine ergebnislose Verhandlungsrunde mit dem Handelsverband in der vergangenen Woche, wie es in einer Pressemitteilung heißt.



Nachdem in der vergangenen Woche die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten sowohl im Einzel- als auch im Groß- und Außenhandel ohne Ergebnis zu Ende gegangen seien, ruft die Gewerkschaft ver.di die betroffenen Beschäftigten in Niedersachsen und Bremen am 17. Juni zu einem erneuten Warnstreik auf. Die zentrale Kundgebung ist demnach in Hannover geplant.

Hintergrund


ver.di fordert für die Beschäftigten im Groß- und Außenhandel eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sieben Prozent, mindestens jedoch um 250 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Für die Auszubildenden fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro. Für den Tarifvertrag des Genossenschaftlichen Großhandels wird zudem gefordert, die Tiefkühlzulage um 50 Euro zu erhöhen und diese zu dynamisieren.

Im Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen fordert ver.di eine tabellenwirksame Erhöhung der Löhne und Gehälter um 7 Prozent, mindestens jedoch um 225 Euro. Darüber hinaus setzt sich die Gewerkschaft für einen rentenfesten Mindeststundenlohn von 14,90 Euro ein sowie für eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro. Die Laufzeit der Tarifverträge soll 12 Monate betragen.

Welche Unternehmen beziehungsweise Städte vom Streik betroffen sein werden, hat die Gewerkschaft nicht mitgeteilt.